Dauer: 2 Wochen | Reisezeit: November | Route: 1.625 Kilometer | Transport: Mietwagen 4x4
Costa Rica 2 Wochen Rundreise
Pura Vida - Der Leitspruch Costa Ricas steht für ein genussvolles, optimistisches und sorgenfreies Lebensgefühl mitten im Paradies. Costa Rica ist mit einer Landfläche von rund 51.100 km² vergleichsweise klein aber an Artenvielfalt kaum zu überbieten. Wunderschöne Nationalparks und dichte Regenwälder sind die perfekten Ziele für lange Wanderungen und Wildtierbeobachtung, während rundherum traumhafte Sandstrände mit besten Surfbedingungen auf Dich warten. Entdecke unsere besten Reisetipps und eine tolle Costa Rica Route für 2 Wochen.
- Tag 1 - Fahrt nach Puerto Jiménez
- Tag 2-3 - Corcovado Nationalpark
- Tag 4-5 - Uvita
- Tag 6-9 - La Fortuna
- Tag 10-14 - Cahuita
Was ist die beste Reisezeit für Costa Rica?
Als beste Reisezeit für Costa Rica gilt die Trockenzeit von Dezember-April. Aber Costa Rica ist zu jeder Jahreszeit ein tolles Reiseziel, mit ganzjährig sommerlichen Temperaturen. Hochsaison ist von Dezember-Ostern. In dieser Zeit steigen die Preise für Flüge, Unterkünfte, Touren und Mietwagen, viele Touristen sind vor Ort und es kann unangenehm heiß werden.
Was kosten 2 Wochen Costa Rica?
Costa Rica gilt als teuerstes Reiseland Mittel- und Südamerikas. Touristen müssen vor allem bei Tour-Angeboten etwas tiefer in die Taschen greifen. Das durchschnittliche Low-Budget Tagesbudget für Costa Rica liegt bei 50-70 US-Dollar, inklusive öffentlicher Verkehrsmittel, einfacher Mahlzeiten in Sodas und einem Bett im Hostel oder einer schlichten Cabina. Mit Mietwagen steigt das Tagesbudget schnell auf 80-100 US-Dollar. Anbei unsere Costa Rica Reisekosten für zwei Wochen und zwei Personen (Stand 2025).
- Flüge Costa Rica: 732 € p.P
- Flughafentransfer: 8,50 €
- Mietwagen: 565 €
- Benzinkosten: ca. 130 €
- Mautkosten: 4,40 €
- Unterkünfte: ca. 860 €
- Restaurants/Bars: ca. 570 €
- Einkäufe: ca. 200 €
- Eintritte/Touren: ca. 850 €
Offizielle Währung ist der Costa-Rica-Colón (CRC) aber vieles kannst Du auch in US-Dollar zahlen. Im November 2025 lag der Wechselkurs bei 1 € = 584 Colones und 1 € = 1,15 USD. Mittelklassehotels liegen bei 50-90 US-Dollar pro Nacht, doch es gibt auch zahlreiche gute und kostengünstige Alternativen. Die Restaurantpreise liegen knapp unter europäischem Niveau, in costa-ricanischen Sodas wiederum gibt es einfache und authentische Gerichte für kleines Geld.
Restaurant TIPP - Costa-ricanische Sodas sind vergleichbar mit einem Imbiss und bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt. Die bieten einfache, traditionelle Gerichte und lokalen Flair für kleines Geld. Hier geht's zur typisch costa-ricanischen Küche.
Tipps für Unterkünfte in Costa Rica
In Costa Rica gibt es jede Menge Hotels, Hostels und Gästehäuser, die alle Preisklassen bedienen. Vor allem an der Karibikküste sind die costa-ricanischen Cabinas beliebt, frei stehende, kleine Hütten oder Bungalows, naturnah und mit landestypischer Einrichtung. Auch hier gibt es eine große Auswahl für jedes Budget. Anbei findest Du alle Unterkünfte unserer zweiwöchigen Rundreise durch Costa Rica. Weitere Informationen zu den Zimmern, Preisen und der Verfügbarkeit gibt's auf den Websites der jeweiligen Unterkünfte.
- Edward y Familia Inn - San José
- Arbol de Vida - Puerto Jiménez
- Cabinas D'Val - Uvita
- Villa Tucan - La Fortuna
- Brigitte's Ranch - Cahuita
2 Wochen Costa Rica in 5 Etappen
Etappe 1: San José - Puerto Jiménez | 360 km
Etappe 2: Puerto Jiménez - Uvita | 150 km
Etappe 3: Uvita - La Fortuna | 270 km
Etappe 4: La Fortuna - Blue Falls | 75 km
Blue Falls - Cahuita | 230 km
Etappe 5: Cahuita - San José | 215 km
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Anreise nach San José
$ Hotel: 66 €/Nacht
$ Hoteltransfer: 5.000 CRC | 8,50 €
$ Mietwagen: 565 €
Die meisten Touristen landen am internationalen Flughafen Juan Santamaria (SJO) in San José und fahren mit Taxi, Uber, Bus, Shuttle oder Mietwagen in die Stadt. Am Flughafen gibt es mehrere ATMs, an denen Du Bargeld für den Transfer abheben kannst. Der Flughafen liegt 18 Kilometer nordöstlich von San José, der Hauptstadt Costa Ricas. Sie liegt im Valle Central, auf einer Höhe von rund 1.160 Metern und ist der wichtigste Knotenpunkt des Landes.
Einreise nach Costa Rica
Bei Einreise nach Costa Rica muss Dein Reisepass noch mindestens sechs Monate gültig sein. Der Aufenthalt bis zu 180 Tage ist für deutsche Staatsangehörige visafrei. Bei Ein- oder Ausreise über die USA ist ein gültiger ESTA-Status erforderlich, da auch bei Zwischenstopps eine offizielle Einreise stattfindet. Hier geht's zum ESTA-Antrag (Kosten: 40 USD, Stand 2026)
Im Valle Central lebt die Hälfte der gesamten costa-ricanischen Bevölkerung und es umfasst die vier größten Städte des Landes: San José, Alajuela, Heredia und Cartago. San José liegt in der gleichnamigen Provinz und zählt rund 358.000 Einwohner, für die meisten Touristen ist die Stadt aber nur wegen des Flughafens von Bedeutung. San José wird nicht unbedingt als Schönheit gehandelt, hat Interessierten aber eine Reihe von Museen, belebten Märkten, kleinen Cafés und zahlreichen Gebäuden im spanischen Kolonialstil zu bieten.
Tag 1 - Fahrt nach Puerto Jiménez
$ Mautkosten: 490 + 820 + 620 CRC | 3,30 €
Der zweiwöchige Roadtrip durch Costa Rica startet in Richtung Puerto Jiménez. Der Verkehr ist für deutsche Touristen gewöhnungsbedürftig, es mangelt etwas an gegenseitiger Rücksichtnahme und das Reißverschlussverfahren scheint gänzlich unbekannt. Für die 360 Kilometer lange Fahrt nach Puerto Jiménez kannst Du rund sechs Stunden einplanen, sie kann aber gut und gerne auch mehr Zeit in Anspruch nehmen. Die Verkehrsdichte rund um San José ist hoch, die costa-ricanischen Tempolimits recht streng und die Straßen voll von LKWs, die sich mit den Steigungen auf den kurvenreichen Straßen rund ums Valle Central schwertun. Hier gibt's noch mehr Transport- und Reisetipps für Costa Rica.
- Tempolimit innerorts: 40 kmh
- Tempolimit außerorts: 80 km/h
Welcher Mietwagen für Costa Rica?
Für Deine 2 Wochen Route durch Costa Rica lohnt sich ein Mietwagen mit Allradantrieb. Achte bei Reservierung auf Versicherung, Selbstbeteiligung im Schadenfall, Pannenhilfe und Kilometerbegrenzung. TIPP - Niemals Wertsachen im Auto lassen und jegliches Gepäck im Kofferraum verstecken. Alles was im Auto sichtbar ist, ist eine Einladung für Diebe. In Costa Rica brauchst Du zudem einen internationalen Führerschein. Den bekommst Du bei Deiner Führerscheinstelle sofort nach Beantragung ausgehändigt, Kostenpunkt ca. 16 Euro.
Zwischenstopp an der Crocodile Bridge (Tarcoles Brücke)
Die Route nach Puerto Jimenéz führt kurz vor der Pazifikküste über die Tarcoles Brücke, auch als Crocodile Bridge bekannt. Die Tarcoles Bridge liegt rund anderthalb Stunden von San José entfernt und ist ein beliebter Touristen-Stopp. Sie ist einseitig begehbar und bietet freien Blick auf bis zu vier Meter lange Krokodile, die die Sandbänke unterhalb der Crocodile Bridge zum Sonnenbaden nutzen.
Nationalpark Manuel Antonio
Auf halber Strecke zwischen San José und Puerto Jiménez liegt der Nationalpark Manuel Antonio, direkt an der Pazifikküste Costa Ricas. Der 1972 gegründete Manuel Antonio Park ist mit nur 700 Hektar Landfläche der kleinste Nationalpark des Landes, gleichzeitig aber einer der meistbesuchten. Nicht zuletzt wegen der weißen Sandstrände an kristallklarem Wasser, die zum Schwimmen und Schnorcheln einladen. Es gibt verschiedene Wanderwege und einige schöne Aussichtspunkte, der Nationalpark gilt allerdings vor allem in der Hauptreisezeit als stark überlaufen. Ungestörte Tierbeobachtung ist nur in den frühen Morgenstunden möglich, abgesehen von Waschbären und Affen in Strandnähe, die durch unerlaubte Fütterung die Scheu vor Menschen verloren haben.
Nationalparks - In Costa Rica gibt es 27 Nationalparks und weitere Schutzgebiete, die etwa 26 Prozent der gesamten Fläche Costa Ricas ausmachen, sowohl an Land als auch im Wasser. Zu den beliebtesten Parks zählen Corcovado, Marino Ballena, Manuel Antonio, Tortuguero und Vulkan Arenal.
Osa Halbinsel - Unberührtes Naturparadies
Die nächsten 300 Kilometer führen Dich weiter entlang der Pazifikküste Costa Ricas bis nach Puerto Jimenéz. Die kleine Stadt ist der Hauptort der Osa Halbinsel, ein malerisches Naturparadies im Südwesten des Landes. Die Osa Halbinsel zählt zu den entlegensten und ursprünglichsten Regionen Costa Ricas und ist eines der artenreichsten Gebiete der Erde. Hauptattraktion ist der Corcovado Nationalpark, dessen großer Artenreichtum auf verhältnismäßig kleiner Fläche als einzigartig gilt.
$ Unterkunft: 65 USD/Nacht | 56,50 €
$ Tourpreis: 355 USD/Person | 309 €
Tag 2 - 3 in Costa Rica - Corcovado Nationalpark
Der Corcovado Nationalpark wurde 1975 gegründet und umfasst ca. 46.000 Hektar Fläche mit 13 verschiedenen Ökosystemen. Er beheimatet rund 140 Säugetier- und 370 Vogelarten, 120 Reptilien- und Amphibienspezies sowie über 6.000 Insektenarten. Für viele Touristen ist Corcovado das Highlight ihrer Reise, die beste Reisezeit liegt in der Trockenzeit von Dezember bis April. Hier geht's weiter zu unserer zweitägigen Boat-in-Hike-out Tour im Corcovado Nationalpark, mit allen wichtigen Infos rund um Anbieter, die Kosten und die Tour mit allen Wanderungen.
Tag 4 - 5 in Costa Rica - Uvita
Nächster Stopp auf Deinem Roadtrip durch Costa Rica ist das 150 Kilometer nördlich gelegene Uvita. Die kleine Stadt zählt rund 2.000 Einwohner und ist ein beliebter Stopp bei Touristen, die ein paar entspannte Tage verbringen wollen. Der Ort liegt im Marino Ballena Nationalpark, der rund 5.000 Hektar Meeresfläche umfasst. Uvita ist bekannt für den Cola de la Ballena, einen Strandabschnitt, der wie eine Walflosse ins Meer ragt. Passend dazu gibt es ein großes Angebot an Wal- und Delfintouren, die preislich um die 50-70 US-Dollar pro Person liegen. Beste Zeit zur Walbeobachtung sind August-Oktober und Dezember-März, wenn Buckelwale aus den Nordpolarmeeren die wärmeren, südlichen Gewässer aufsuchen.
Die Sonnenuntergänge am Playa Uvita sind traumhaft schön und laden zu langen Spaziergängen ein. Der Zugang zum Strand ist mit dem Eintrittspreis zum Marino Ballena Nationalpark verknüpft. Er beträgt sechs US-Dollar, nach 16 Uhr wird allerdings in der Regel kein Eintritt mehr erhoben. Mitunter, weil zum Sonnenuntergang zahlreiche Einheimische zum Chillen und Surfen an den Strand kommen. TIPP - Sonnenuntergang ist ganzjährig zwischen 17 und 18 Uhr.
TIPP - Sonnenuntergang ist ganzjährig zwischen 17 und 18 Uhr. Costa Rica liegt in der Central Standard Time (CST), das heißt in Costa Rica ist es 8 Stunden später als in Deutschland. Da es keinen Wechsel zwischen Sommer- und Winterzeit gibt, verringert sich die Zeitverschiebung im Winter um eine Stunde.
Nauyaca Wasserfälle
$ Eintritt: 14.150 CRC/Person | 24 €
Die Nauyaca Wasserfälle befinden sich nördlich von Uvita. Sie liegen kaskadenförmig in einer Schlucht des Río Barucito und zählen zu den landschaftlich schönsten Sehenswürdigkeiten des südlichen Costa Ricas. Die Wasserfälle sind über zwei Zugänge erreichbar: Nauyaca Waterfalls & Office und Nauyaca Waterfall Nature Park. Der Nature Park öffnet um 7:30 Uhr und früh dran sein lohnt sich. Morgens ist der Himmel meist klar und die Besucherzahlen niedrig. Dein Auto kannst Du kostenlos beim Parkeingang stehen lassen.
Nauyaca TIPP - Der Hauptzugang Nauyaca Waterfalls & Office liegt auf der Ruta Nacional Secundaria 243, der zweite Zugang befindet sich rund eine halbe Stunde weiter landeinwärts. In Tinamaste verlässt Du dafür die Ruta Nacional nach rechts Richtung Tumbas und folgst der nicht durchgehend asphaltierten Straße südlich bis zum Nauyaca Waterfall Nature Park. Der holprige Umweg lohnt sich, da der Zugang von dieser Seite weniger überlaufen ist.
Der knapp drei Kilometer lange Weg zu den Nauyaca Wasserfällen führt steil bergab, für den Rückweg kannst Du einen im Eintrittspreis enthaltenen Transport nutzen. Nach zwei Kilometern erreichst Du einen Shelter mit Toiletten, Umkleiden, Trinkwasser und WLAN um den Transport für den Rückweg zu rufen. Mehrere Pfade führen zu den einzelnen Kaskaden der Wasserfälle. Das unterste Becken gibt einen wundervollen Blick auf die oberen Kaskaden frei, das mittlere Becken wiederum eignet sich hervorragend zum Schwimmen, hier waren wir morgens vollkommen alleine und konnten dieses tolle Erlebnis in vollen Zügen genießen.
Tag 6 - 10 - La Fortuna am Vulkan Arenal
Nach einem selbstgemachten Frühstück in der Outdoorküche unserer Unterkunft, führte uns der Costa Rica Roadtrip weiter ins 270 Kilometer entfernte La Fortuna. Die Route verläuft entlang der Küste zurück nach Norden und noch einmal über die Tarcoles (Crocodile) Bridge. La Fortuna zählt rund 5.000 Einwohner und liegt nur sechs Kilometer östlich des Vulkans Arenal, einem von sieben aktiven Vulkanen Costa Ricas. Touristen lockt vor allem der Nationalpark Volcán Arenal und die Thermalquellen der Kleinstadt an.
$ Tanken: 29.350 CRC | 50 €
$ Mautkosten: 620 CRC | 1,10 €
$ Unterkunft: 73 €/Nacht
La Fortuna gilt als beliebtes Reiseziel für abenteuerlustige, denn es gibt zahlreiche Anbieter für Mountainbiking, Rafting, Kajaktouren, Reitausflüge und vieles mehr. Die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel ist gut und es gibt Unterkünfte und Restaurants für jeden Geldbeutel. Damit zieht La Fortuna auch ein jüngeres Publikum an und bietet abends Möglichkeiten zum Feiern. Wer es etwas ruhiger mag, wählt eine Unterkunft im westlichen Teil La Fortunas.
Mistico Hanging Bridges Park
$ Eintritt: 39 USD/Person | 34 €
$ Coffee & Chocolate Tour: 42,50 €/Person
Der Mistico Hanging Bridges Park ist ein beliebtes Ausflugsziel für die ganze Familie, nur eine halbe Stunde von La Fortuna entfernt. Obwohl der Eintrittspreis recht hoch ist, ist der Park stark frequentiert. Es lohnt sich daher schon frühmorgens dort zu sein, auch in der Nebensaison. Tickets kannst Du online bei Mistico Park buchen, mit oder ohne Guide. Da sich der Mistico Park schnell füllt, stehen die Chancen auf Tierbeobachtungen auch mit Guide eher schlecht, weshalb wir auf eigene Faust loswanderten. Das befestigte Wegenetz ist nur etwas mehr als drei Kilometer lang, es gibt aber noch eine zusätzliche, abweichende Wanderung, die zum Viewpoint 1968 führt.
Der Aussichtspunkt ist nach dem Jahr des letzten Vulkanausbruchs benannt und soll einen tollen Blick auf den Vulkan Arenal bieten. Da wir an diesem Morgen in strömendem Regen loswanderten, konnten wir nur erahnen, wo er sich versteckt ;) Der Rundweg durch den Mistico Hanging Bridges Park führt über 16 verschiedene Brücken, darunter sechs große Hängebrücken, für die man schwindelfrei sein sollte. Mit Abstecher zum Aussichtspunkt und einem Wasserfall, kannst Du für den Aufenthalt im Park rund zwei Stunden einplanen. TIPP - In der Panadería La Delicia in La Fortuna, kannst Du Dich vor Wanderungen mit süßen und deftigen Snacks eindecken.
North Fields Coffee and Chocolate Tour
$ Eintritt 42,50 €/Person
Wenn Du noch Beschäftigung für einen freien Nachmittag in La Fortuna suchst, solltest Du bei North Fields Coffee vorbeischauen und an der Coffee and Chocolate Tour teilnehmen. In zweieinhalb Stunden lernst Du auf dieser informativen Tour viel Wissenswertes rund um die Kaffee- und Schokoladenherstellung, von der Pflanze über die Bohne bis zum fertigen Produkt und auch die Verkostung kommt hier nicht zu kurz. Die North Fields Coffee and Chocolate Tour ist zu Recht sehr gut bewertet und beliebt bei Touristen, weshalb eine Reservierung vorab sinnvoll ist.
Wandern am Mirador el Silencio
$ Eintritt: 10 USD/Person | 8,70 €
Das Reservat Mirador el Silencio liegt rund 15 Minuten östlich von La Fortuna. Es umfasst ein Wegenetz von insgesamt 14 Kilometern, das durch den Regenwald zum Aussichtspunkt El Silencio führt. Den Aussichtspunkt erreichst Du über die alten Lavaströme des Ausbruchs von 1968, die langsam aber kontinuierlich von der Natur wieder eingenommen werden. Die Wanderpfade zum Mirador el Silencio sind familienfreundlich, weshalb es sich auch hier lohnt frühmorgens zu starten, um Besuchermassen zu meiden. Für den Aufenthalt kannst Du rund drei Stunden einplanen und Dich auf Affen, Nasen- und Ameisenbären und viele verschiedene Vogelarten freuen.
La Fortuna Wasserfall
$ Eintritt: 20 USD/Person | 17,40 €
Der Wasserfall La Fortuna liegt im Nationalpark Vulkan Arenal, rund zehn Minuten südwestlich von La Fortuna. Er hat eine Höhe von ca. 70 Metern und liegt am Fuße des inaktiven Chato Vulkans. Unterhalb des La Fortuna Wasserfalls liegt ein natürliches Wasserbecken, das zum Baden einlädt. Aber Achtung, die Wucht mit der das Wasser im Becken auftrifft erzeugt starke Wellen, die für unsichere Schwimmer gefährlich werden können. Um diesen spektakulären Natur-Pool in Ruhe genießen zu können, solltest Du bereits um sieben Uhr morgens bei Öffnung des Parks vor Ort sein.
Etwas unterhalb des Wasserfalls befindet sich ein weiteres, deutlich seichteres Becken, das Du Dir allerdings mit zahlreichen Fischen teilen musst. Um vom Parkeingang zum Wasserfall zu gelangen, sind 530 Stufen zu überwinden, am Eingang befindet sich ein Aussichtspunkt für alle, denen das Treppensteigen nicht möglich oder zu viel ist. Für den Aufenthalt, inklusive baden im Wasserbecken, kannst Du anderthalb bis zwei Stunden einplanen.
Blue Falls of Costa Rica - Fahrt nach Cahuita
$ Eintritt 19 USD/Person | 16,50 €
Nächster Stopp auf Deiner Costa Rica Route ist das 255 Kilometer entfernte Cahuita. Auf dem Weg an die Karibikküste bietet sich ein Abstecher zu den Blue Falls of Costa Rica an, anderthalb Stunden südöstlich von La Fortuna. Die Straße dorthin ist größtenteils eine Schlaglochpiste, die umsichtiges Fahren erfordert aber der Umweg lohnt sich. Das einfache Ticket für die Blue Falls of Costa Rica bietet Zugang zu sechs verschiedenen Wasserfällen, die Du alle auf einer Wanderung erkunden kannst.
Mit dem Kauf des Kombitickets kannst Du zusätzlich noch den Wasserfall Del Toro besuchen, oberhalb des Besucherzentrums. Del Toro zählt zu den beeindruckendsten Wasserfällen Costa Ricas, dessen Wassermassen aus 90 Metern Höhe in einen alten Vulkankrater stürzen. Die Wanderung zu den Blue Falls ist rund sechs Kilometer lang und kann durch einige Treppenabschnitte etwas anstrengend werden. Dafür hast Du die Möglichkeit, in den wunderschönen, kristallklaren Becken unterhalb der Wasserfälle zu baden und Dich abzukühlen.
Tag 11 - 14 in Costa Rica - Karibikflair in Cahuita
Cahuita liegt im Südosten Costa Ricas an der karibischen Küste, 15 Kilometer nördlich von Puerto Viejo. Puerto Viejo ist ein beliebtes Reiseziel Costa Ricas, touristisch geprägt mit einer Vielzahl an Unterkünften, Bars, Restaurants und Souvenirshops. Puerto Viejo zieht vor allem Backpacker, Surfer und Feierlustige an, hat seinen dörflichen Charme dabei aber nicht verloren. Cahuita hingegen ist (noch) etwas ruhiger aber das ehemals kleine Dorf ist mitten im Wandel und zieht immer mehr Touristen an. Wichtigste Sehenswürdigkeit ist der Cahuita Nationalpark, der südlich an den Ort angrenzt und von Cahuita aus zu Fuß erreichbar ist.
$ Unterkunft: 76,25 €/Nacht
$ Tanken: 27.504 CRC | 47 €
Nationalpark Cahuita
$ Eintritt: Freiwillige Spende (nur Cash)
Der Nationalpark Cahuita liegt im Naturschutzgebiet La Amistad und umfasst eine Fläche von 1.100 Hektar an Land und 22.300 Hektar im Meer, dazu zählt eines der schönsten Korallenriffe Costa Ricas. Im Nationalpark lebt eine Vielzahl von Tieren, die sich aber nur sporadisch zeigen. Es gibt nur einen offiziellen Wanderweg, der entlang weißer Sandstrände und am Rande des Regenwaldes um eine Landzunge herum führt. Die Tiere haben reichlich Platz sich zurückzuziehen, was die meisten auch tun.
Der Cahuita Nationalpark hat zwei Eingänge, einen kostenlosen auf Spendenbasis, am östlichen Ende von Cahuita (Playa Blanca) und den Haupteingang Puerto Vargas an der Hauptstraße nach Puerto Viejo, an dem der Eintritt rund sechs US-Dollar kostet (Kartenzahlung möglich). TIPP - Badekleidung einpacken, entlang der Strände gibt es zahlreiche Möglichkeiten im türkisblauen, karibischen Meer zu baden.
ACHTUNG - An der gesamten Karibikküste herrschen ganzjährig gefährliche Strömungen, die regelmäßig Menschenleben fordern. Zum Schwimmen sollten ruhige Buchten bevorzugt werden. Wer dennoch in eine Strömung gerät, sollte keinesfalls versuchen dagegen anzuschwimmen, das ist selbst für erfahrene Schwimmer schier unmöglich. Stattdessen sollte der Hauptstrom immer seitlich verlassen werden, auch wenn man dabei weiter hinaustreibt. Die Strömungen sind meist nur wenige Meter breit und einmal draußen, ist es leichter zurück zur Küste zu schwimmen.
Unsere Unterkunft lag etwas außerhalb in einem privaten Waldstück, 15 Minuten Fußweg vom Playa Negra und der Calle Cahuita gelegen. Wer die zurückgezogene Lage inmitten des Regenwaldes sucht, ist hier genau richtig. Affen und Faultiere kommen mit ein bisschen Glück bis vor die Terrasse und man ist völlig ungestört. Die Abgeschiedenheit hat aber auch den Nachteil, dass der Besuch von Bars und Restaurants mit etwas Fußweg verbunden ist, teilweise unbeleuchtet. Dennoch eine einmalige Unterkunft, die ein besonderes Erlebnis inmitten der Natur bietet.
Nachttour im Dschungel
$ Tourpreis: 22.500 CRC/Person | 38,50 €
Die Unterkunft bietet eine aufregende Nachttour durch den Dschungel an, die auf dem privaten Regenwaldgelände von Brigitte's Ranch stattfindet. Die zweistündige Tour ist sehr interessant und führt Dich im Stockfinsteren durch den überraschend lebendigen Dschungel. Überall wimmelt es vor kleinen und größeren Bewohnern, die die Sicherheit der Nacht bevorzugen. Die abenteuerliche Suche nach ihnen wird von einem ortskundigen Guide begleitet, dem kein Dschungel-Bewohner entgeht.
Manzanillo Nationalpark
$ Eintritt: Freiwillige Spende
Manzanillo ist ein kleines Dorf an der karibischen Küste Costa Ricas, rund 30 Kilometer südöstlich von Cahuita. Der gleichnamige Manzanillo Nationalpark grenzt direkt an Panama. Er erstreckt sich über 5.000 Hektar Landfläche sowie 4.400 Hektar Wasserfläche und umfasst Wald- und Sumpfgebiete sowie Lagunen und ein rund 500 Hektar großes Korallenriff. Die verschiedenen Lebensräume des Schutzgebietes beheimaten viele Tierarten, vor allem zahlreiche Vogelgattungen. Der Nationalpark Manzanillo liegt zwar wie der Cahuita Park direkt an der Karibikküste, die beiden unterscheiden sich landschaftlich aber sehr. Die Küste ist felsiger und die Wegbeschaffenheit deutlich natürlicher.
Nach regenreichen Tagen sind die Wanderpfade oft matschig und zum Teil überschwemmt. Je nach Wetterlage sind Stiefel ratsam, um trockenen Fußes durch den Nationalpark zu kommen. Unmittelbar vor Manzanillo kannst Du eine weitere Sehenswürdigkeit entdecken. Direkt vor der Küste liegt das Schiffswrack der Yicel, ein 40 Meter langes Frachtschiff, das am 08. Dezember 2017 auf Grund lief. Das Schiffswrack ist mittlerweile eine bunte Leinwand aus Graffitis geworden und ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen, dass Du auf einem schönen Strandspaziergang entdecken kannst.
Manzanillo TIPP - Am Manzanillo Nationalpark gibt es einen unabhängigen Parkplatz-Sicherheitsdienst. Das Verhalten der Mitarbeiter wird überwiegend als negativ beschrieben. Sie fordern aufdringlich eine Gebühr zum "Schutz" der Fahrzeuge, die aber nicht gezahlt werden muss. Die Parkflächen sind optisch nicht klar getrennt, aber die selbsternannten Parkplatz-Securities halten sich nur im vorderen Einfahrtsbereich auf. Die näher am Eingang gelegenen Plätze scheinen nicht mehr in ihr Wirkungsgebiet zu fallen. Parke daher möglichst nah am Eingang und lass das unangenehme Verhalten der Parkplatzmitarbeiter unbeachtet.
Nationalpark Tortuguero
Der Nationalpark Tortuguero (Schildkrötenjäger) liegt rund 140 Kilometer nördlich von Puerto Limón. In der Region wurde über Jahrhunderte hinweg Jagd auf Schildkröten gemacht, weshalb die grüne Meeresschildkröte Mitte der 1950er Jahre fast ausgestorben war. 1975 wurde der Tortuguero Park gegründet, der unter anderem einen 35 Kilometer langen Küstenstreifen schützt, der als wichtigstes Nistgebiet der grünen Meeresschildkröte in der Karibik gilt. Neben Wanderungen, Kanu- und Schildkrötentouren, bei denen mit etwas Glück die Eiablage beobachtet werden kann, können Besucher eine Vielzahl an Wildtieren entdecken. Im Tortuguero Nationalpark leben unter anderem drei Affenarten, grüne Aras, sechs Wildkatzenarten, Ameisenbären und Tapire.
Tag 14 - Rückfahrt nach San José
$ Tanken: 17.266 CRC | 29,50 €
Plane genügend Zeit für die Rückfahrt zum Flughafen ein, denn die Route von Limón nach San José ist sehr stauanfällig. Grund dafür sind Baustellen mit unsinniger Verkehrsführung und LKW-Fahrer, die nichts vom Reißverschlussverfahren halten. Die Straßen ins Valle Central haben zudem ordentliche Steigungen, welche viele LKWs nur im Schneckentempo bezwingen können. Wir wurden vor dieser Strecke mehrfach von Einheimischen gewarnt und das zurecht, wir haben zweieinhalb Stunden länger gebraucht als von Google Maps vorausgesagt.















































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