BUlli Roadtrip Norwegen 2 Wochen

Roadtrip Norwegen 2 Wochen

Mit dem Bulli durch Norwegen

Mit seiner außergewöhnlich beeindruckenden Naturkulisse, gehört Norwegen zweifellos zu den Top Zielen unter Outdoorfans. Die reizvolle Landschaft, bestehend aus gewaltigen Gebirgszügen, rauen Küstenfjorden und unberührter Natur, bietet mit tausenden Kilometern an Wanderwegen die besten Voraussetzungen für Trekking- und Naturfreunde. Um unabhängig und spontan bleiben zu können, haben wir uns dazu entschlossen, dieses wundervolle Land mit dem Bulli zu erkunden. Uns erwartete ein fantastischer Roadtrip zwei Wochen lang quer durch Norwegen, mit vielen unvergesslichen Momenten, beeindruckenden Naturschauspielen und dem Gefühl, vollkommen frei zu sein. Wenn auch Du Norwegen auf einem Roadtrip erleben möchtest, dann findest Du hier viele Informationen rund um dieses tolle Land und eine schöne Norwegen Reiseroute für zwei Wochen. Außerdem haben wir unsere Top 33 Norwegen Tipps für Dich zusammengestellt, mit denen Du auch im teuren Skandinavien günstig und vor allem stressfrei reisen kannst.

Bulli Roadtrip Norwegen 2 Wochen

Du willst eine Rundreise durch Norwegen machen und die erste Frage die Du Dir stellst ist: Reise ich per Flugzeug an und nehme mir vor Ort einen Mietwagen oder fahre ich die gesamte Strecke mit dem Auto? Gegen das eigene Auto spricht erst mal die Zeit, die Dir je nach Startpunkt durch die An- und Abreise verloren geht und die Kraftstoffpreise machen diese Option leider auch nicht wirklich attraktiver, außerdem bist Du auf eine der Fähren angewiesen, die mit einer PKW Anmeldung nicht wirklich günstig sind. Aber im Gegenzug gibt es auch eine ganze Menge guter Gründe, die dafür sprechen, den Norwegen Roadtrip bereits vor der eigenen Haustür zu starten.

Du sparst nicht nur die Flugkosten, sondern auch das Geld für den Mietwagen, der in Norwegen nicht unbedingt günstig ist. Und für den Kraftstoff vor Ort musst Du schließlich so oder so aufkommen, egal ob mit Mietwagen oder dem eigenen PKW. Für Outdoorfans bietet sich außerdem der entscheidende Vorteil, dass das eigene Zelt, der Schlafsack usw. ebenfalls mit eingepackt werden können, was im Flugzeug erhebliche Mehrkosten verursachen würde. Und zu guter letzt, hast Du so auch die Möglichkeit, Dir eigenen Proviant mitzunehmen, wodurch Du in Norwegen richtig viel sparen kannst, denn dort sind Lebensmittel und vor allem alkoholische Getränke deutlich teurer, was sich in der Reisekasse deutlich bemerkbar machen kann.

Bulli Roadtrip Norwegen - Pro und Contra

Den Norwegen Roadtrip vor der eigenen Haustür starten? Wir sagen Ja!

Hier findest Du nochmal die wichtigsten Vor- und Nachteile im Überblick:

Pro

- die Flugkosten nach Norwegen entfallen

- Du sparst Dir die Mietwagenleihgebühr

- Zelt, Schlafsack & Co. passen ins Gepäck

- Du kannst Lebensmittel mitnehmen

- Du kannst von Tag 1 an flexibel bleiben

Contra

- die Zeit für An- und Abreise

- die zusätzlichen Kraftstoffkosten

- Fährüberfahrten sind nicht günstig


Roadtrip Norwegen Tipps

1. Reisezeit Norwegen

Wir waren zwei schöne Wochen mit dem Bulli auf Norwegens Straßen unterwegs, von Ende August bis Anfang September 2019. Wir sind bewusst erst nach der Sommerferienzeit gefahren, um den größten Touristentrubel zu umgehen. Der Wechselkurs lag zu dieser Zeit bei 1€ = ~10NOK.

2. Einreise und Visum Norwegen

Für deutsche Staatsangehörige ist der Personalausweis für die Einreise ausreichend. Bei einem Aufenthalt von mehr als drei Monaten, solltest Du innerhalb der ersten beiden Wochen nach Deiner Einreise, eine Aufenthaltsgenehmigung bei der norwegischen Polizei beantragen.

3. Wie ist das Klima in Norwegen?

Bedingt durch den Nordatlantikstrom, ist das Klima in Norwegen sehr mild und feucht. Norwegens Westküste ist eine der regenreichsten Regionen Europas, was aber nicht bedeutet, dass es dort auch zwangsläufig ständig regnet. Wir hatten während unseres Aufenthalts sowohl warme und sonnige Tage, wie auch ein paar wenige regnerische.

Tipp: Die App des Wetterdienstes www.yr.no hat sich unterwegs als sehr zuverlässig erwiesen.

4. Kreditkarten oder Bargeld in Norwegen?

Wir benutzen immer die kostenlose 1plus Visa Card der Santander Bank und haben eine Barclay Card als Ersatzkarte im Gepäck. Bargeld wird als Zahlungsmittel in Norwegen tatsächlich immer seltener genutzt und ist teilweise sogar mit Gebühren verbunden, daher solltest Du unbedingt eine Kreditkarte einpacken. Für Einkäufe usw., haben wir zu Beginn in Bergen, umgerechnet rund 200 € an Bargeld abgehoben.

5. Den Bulli für den Roadtrip vorab buchen

Wir haben den Bulli bereits einige Monate vor der Reise beim Liber Team in Hamburg gebucht, da wir außerhalb der Ferienzeiten nach Norwegen wollten und der Zeitraum für den Roadtrip somit schon früh feststand. Wenn Du ein gutes Angebot suchst und zu einer bestimmten Zeit fahren möchtest, dann solltest Du Dich früh genug umsehen und buchen.

6. Roadtrip Norwegen - Die Etappen planen

Die Fahrt über die Panoramastraßen und durch die Fjorde Norwegens ist einfach nur schön, kostet Dich aber auch viel Zeit. Abgesehen von den vielen Stopps die Du machst, weil Du die tolle Aussicht genießen willst, sind die Straßen häufig sehr eng und erfordern umsichtiges Fahren. Daher kannst Du Dich grundsätzlich an einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 50km/h orientieren. Das ist nicht viel, daher solltest Du die Tageskilometer Deiner Route auch entsprechend anpassen. Natürlich kannst Du Zeit und Kilometer sparen, indem Du Tunnel nutzt, um die Gebirge nicht überfahren zu müssen aber wenn Du die schönsten Seiten Norwegens sehen möchtest, dann bleib aus den Tunneln raus und plane die etwas längeren Panoramastrecken ein ;)

7. Die Stoßzeiten meiden

Sehenswürdigkeiten gibt es in Norwegen viele, allerdings auch eine ganze Menge Touristen, die diese regelmäßig besuchen. Der Kreuzfahrttourismus in Norwegen führt zwangsläufig dazu, dass die Touristen häufig zeitgleich in mehreren Busladungen angekarrt werden. Wer nach Norwegen kommt, um die schöne Natur in Ruhe zu genießen, der wird unter diesen Umständen den Spaß daran verlieren. Ein guter erster Tipp ist, nicht in der Hauptsaison durch Norwegen zu reisen. Wir hatten zwar bereits einige bitterkalte Nächte auf unserer Rundreise Anfang September aber waren dafür auch häufig ganz alleine unterwegs. Ebenfalls hilfreich ist es, Wanderungen zu Sehenswürdigkeiten erst nachmittags zu machen, natürlich in Abhängigkeit zur Streckenlänge. Die meisten Touristen sind in der Regel über Mittag vor Ort und kommen Dir so bestenfalls nur noch auf ihrem Rückweg entgegen.

8. Günstige Unterkünfte in Norwegen finden

Hotels sind in Norwegen in der Regel nicht sehr günstig und Hostels oft nur in Städten oder an Touristen-Spots vorzufinden. Im ländlicheren Raum bieten sich Airbnb oder auch Ferienwohnungen an, doch auch die sind in Norwegen meist etwas teurer. Also ein klarer Pluspunkt für die Reise mit dem Zuhause auf vier Rädern ;) Wenn es Dir dort auf Dauer aber doch mal zu eng wird, dann bieten sich die typischen "Hytter" an, die Du in Norwegen auf nahezu jedem Campingplatz findest. Einfache Holzhütten, von klein bis groß und von schlicht bis Top-Ausstattung.

9. Günstige Campingplätze in Norwegen finden

Eine Alternative zu Hotels, Airbnb etc. sind Campingplätze, wovon es in Norwegen einige sehr schöne und vor allem viele gibt und fast alle vermieten auch kleine Holzhütten (Hytter), die mit dem Nötigsten ausgestattet sind, was so gebraucht wird aber auch überall mit gehobener Ausstattung zu finden sind. Wir haben regelmäßig Campingplätze angesteuert, um die Stellplätze mit Stromanschluss zu nutzen und duschen zu können. Einfache Stellplätze für die Nacht, mit Zugang zu Sanitäranlagen und Küche sowie einem Stromanschluss, kosten im Durchschnitt für zwei Personen mit Camper ca. 250 - 300 NOK pro Nacht. Mehr Infos zum Thema Übernachten in Norwegen findest Du hier: Campingplatz Übersicht

10. Der Campingguide für Norwegen, alle Campingplätze auf einen Blick

Auf nafcamp.no kannst Du Dir die aktuellste Version des norwegischen Camping Guides zusenden lassen oder ihn günstig auf diversen Onlineportalen gebraucht kaufen. In Norwegen selbst, findest Du ihn auch häufig kostenlos an den Rezeptionen, der im Guide aufgeführten Campingplätze. Alternativ kannst Du den Guide auch als App nutzen. Wir haben parallel noch die Google Maps Suche genutzt, da nicht alle Campingplätze Norwegens im "Norges Automobil-Forbund" sind. Weitere Informationen zu den von uns genutzten Stellplätzen, findest Du in der Campingplatz Übersicht.

11. Was ist die CKE Card?

Die CKE Card (Camping Key Europe) ist eine Rabattkarte für rund 3000 Camping- und Stellplätze europaweit.

Mehr dazu findest Du hier: Camping Key Europe

12. Das Jedermannsrecht in Norwegen

In einigen Ländern, wie auch in Norwegen, gibt es das "Jedermannsrecht", das seit 1957 sogar im norwegischen Gesetz verankert ist. Es besagt zusammengefasst, dass jeder das Recht hat, sich frei in der Natur zu bewegen und dort auch sein Nachtlager in Form eines Zeltes aufzuschlagen. Das ist grundsätzlich überall möglich, davon ausgenommen sind aber Rastplätze und bewirtschaftete Felder und Wiesen. Außerdem muss ein Abstand von 150 Metern zu Häusern oder zum Auto, bzw. Wohnwagen etc. eingehalten werden und das eigene Fahrzeug muss in dieser Zeit auf einem richtigen Parkplatz stehen. Bleibst Du länger als zwei Nächte, musst Du den Grundbesitzer um Erlaubnis bitten.

Das Jedermannsrecht (Allemannsretten) umfasst noch weitere Regeln und Pflichten:

  • Es darf kein Müll hinterlassen werden.
  • Zäune dürfen nicht zerstört werden.
  • Gattertore müssen immer geschlossen werden.
  • Hunde müssen aufgrund der freilaufenden Weidetiere angeleint bleiben.
  • Vom 15. April bis zum 15. September ist offenes Feuer in der Natur verboten.

13. Norwegens Fjorde

Was genau sind eigentlich Fjorde? Ganz einfach gesagt, ist ein Fjord eine tiefe, schmale und längliche Meeresrinne, begrenzt von steilen Felswänden an drei Seiten. Die Fjordmündung in Richtung Meer ist oft seicht. Die Fjorde sind durch riesige Gletscherzungen entstanden, die die Landschaft über mehrere Eiszeiten hinweg geformt haben. Im Westen Norwegens, sind die Fjorde oft von beeindruckenden Berglandschaften umgeben. Das Wasser ist in der Regel stiller als im offenen Meer und die Fjorde fungieren als natürliche Häfen.

14. Aktivitäten in Norwegen

Norwegen bietet unendlich viele Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten. Für Unentschlossene gibt es zahlreiche Angebote, die in Abhängigkeit zur Region und den Wetterbedingungen variieren. So findest Du in Norwegen nicht nur hervorragende Bedingungen zum Wandern, sondern auch zum Surfen, Rafting, für Kajaktouren, Angeln, Tauchen, Schiffsausflüge, Segeln, Bootsverleihe, Gletscherwanderungen, Radfahren, Skifahren und noch einiges mehr. Informiere Dich einfach gezielt für die Regionen, um alle Outdoorangebote im Überblick zu haben.

15. Angeln in Norwegen

Viele Flüsse und Seen werden aktiv zum Angeln genutzt. In der Regel musst Du dafür einen Angelschein vorweisen können und zusätzlich eine staatliche Angelgebühr zahlen. Die Angelsaison in den Flüssen variiert und Du solltest Dich vorab bei Grundbesitzern und den Touristeninformationen vor Ort genau informieren.

16. Die besten Wanderkarten für Norwegen

Wanderführer sind teuer und leider nicht allumfassend. In Norwegen ist es sinnvoller, vorab einen groben Plan zu machen, wo Du überhaupt wandern gehen möchtest und Dich vor Ort an die Touristen Informationen zu wenden. Dort gibt es sehr ausführliches und aktuelles Kartenmaterial, inklusive guter Beratung. Außerdem gibt es online viele gute Reiseblogs, die über Wanderungen in Norwegen berichten. Ausführliche Informationen zu unseren Wanderungen findest Du hier: Norwegen Wandern.

17. Wandern in Norwegen

Das Wandern gehört zu den beliebtesten Outdoor Aktivitäten in Norwegen. Mit tausenden Kilometern an schönen und anspruchsvollen Wanderwegen, sind die besten Voraussetzungen für Trekking- und Naturfreunde gegeben. Die Wanderwege Norwegens sind in der Regel farblich markiert in Kategorien eingeteilt. Diese Einteilung solltest Du jedoch nicht unterschätzen. Auch eine blaue Strecke, mit dem Schwierigkeitsgrad "mittel", kann durch unwegsames Gelände führen, Trittsicherheit voraussetzen und Dich mit einer ordentlichen Steigung ins Schwitzen bringen. Die Wanderstrecken sind in folgende Kategorien aufgeteilt:

  • Grün = leicht
  • Blau = mittel
  • Rot = anspruchsvoll
  • Schwarz = schwierig

18. Wasserfälle Norwegen

Norwegen ist das Land der Wasserfälle. Eine Liste der bekanntesten und beeindruckendsten findest Du hier: Wasserfälle Norwegen. Es gibt dort aber auch noch unzählige weitere "Rinnsale" verschiedenster Größen, die in Form von kleinen Wasserfällen aus den Gebirgen austreten und sich in Form von wilden Bächen ihren Weg ins Tal bahnen. Einer schöner als der andere. Leider wirst Du nicht an jedem Wasserfall Halt machen können, denn dann wird Deine Reise durch Norwegen niemals enden ;)

19. Landschaftsrouten und Aussichtspunkte

Wenn Du in Norwegen unterwegs bist und die schönsten Aussichtspunkte und besondere Sehenswürdigkeiten entlang Deiner Route suchst, dann lohnt es sich, die Augen nach den folgenden zwei Hinweisschildern offen zu halten, denn sie weisen den Weg zu tollen Aussichtspunkten (1) und wunderschönen Landschaftsrouten (2).

20. Restaurants oder selbst kochen?

Restaurants sind in Norwegen in der Regel sehr teuer. Da sind 10€ für ein Bier und 20€ für eine einfache Pizza nichts Ungewöhnliches. Also vorher überlegen, ob das selbst kochen im Camper nicht doch ein bisschen Charme hat ;) Hier findest Du schnelle und einfache Ideen für die Campingküche

21. Günstige Lebensmittel für Norwegen kaufen

Lebensmittel für Selbstversorger sind im skandinavischen Raum etwas teurer, vor allem alkoholische Getränke. Wenn Du mit dem Auto aus Deutschland anreist, lohnt es sich, noch vor dem Grenzübertritt nach Dänemark, Lebensmittel auf Vorrat einzukaufen. Die Freimengen für den Grenzübertritt nach Dänemark sind mehr als großzügig, der norwegische Zoll hingegen, ist da schon etwas strenger. Für frische Lebensmittel finden sich in Norwegen überall Supermärkte, wie z.B. "Sparmarkt". Die Preise sind zwar auch dort etwas höher aber durchaus bezahlbar. Negativ aufgefallen ist uns allerdings, dass fast das gesamte Sortiment an Gemüse in Plastik eingepackt und verschweißt ist. Wir hätten von Norwegen in dieser Hinsicht doch etwas mehr erwartet. Unsere Packliste für Norwegen, inklusive der Lebensmitteleinkäufe, findest Du hier: Packliste Norwegen

22. Wie gut ist das Trinkwasser in Norwegen?

Das Leitungswasser ist im Großen und Ganzen von sehr guter Qualität und kann landesweit ohne Bedenken getrunken werden. Norwegens Bäche, die weiter weg von Industriegebieten und größeren Siedlungen liegen, sind ebenfalls als sehr sauber anerkannt und dieses Wasser kann auch durchaus beim Wandern getrunken werden. Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst, kannst Du Dir entweder Trinkwasser in einem Supermarkt kaufen oder auf das kostenlose Trinkwasser an den Campingplätzen zurückgreifen.

23. Gastgeschenke

Wenn Du Couchsurfing in Erwägung ziehst und ein passendes Mitbringsel suchst, dann sind alkoholische und vor allem hochprozentige Getränke ein äußerst gern gesehenes Gastgeschenk in Norwegen, da Alkohol im gesamten skandinavischen Raum nur sehr teuer zu erwerben ist. 

24. Günstige Fähre nach Norwegen

Gute Tipps für die Überfahrt mit der Fähre nach Norwegen und zurück findest Du unter: Norwegen Fähre

25. Der norwegische Zoll

Infos und Tipps zur Zollabfertigung in Norwegen gibt es hier: Norwegen Zoll

26. Wissenswertes zur Maut in Norwegen

In Norwegen wirst Du die ein oder andere Mautstrecke passieren, denn die Baukosten für Straßen, Brücken, und Tunnel werden landesweit durch Mauterhebung beglichen. Mehr Infos rund um die Maut in Norwegen findest Du hier: Norwegen Maut

27. Ist der deutsche Führerschein in Norwegen gültig?

In den EU-Mitgliedstaaten und in den Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR), wozu auch Norwegen zählt, hat der deutsche Führerschein volle Gültigkeit.

28. Der Bußgeldkatalog für Norwegen

Vorsicht, wenn Du einen Bleifuß hast! In Norwegen wird es richtig teuer, wenn Du geblitzt wirst und Blitzer gibt es dort viele. Die allgemeine Richtgeschwindigkeit, außerhalb von Ortschaften, beträgt 80 km/h. Ein Navi mit Blitzer-Warnung kann durchaus von Vorteil sein. Wenn Du allerdings ganz klassisch mit einem alten Bulli durch Norwegen reisen willst, dann wirst Du ohnehin nicht so flott unterwegs sein ;) Und auch die vielen, schönen Landschaftsrouten bieten so viel zu sehen, dass Du es selten schaffen wirst, zu schnell unterwegs zu sein. Hier ist ein Auszug aus dem Bußgeldkatalog für Norwegen, mit einigen guten Tipps zu Verkehrsregeln, Maut etc.

29. Lichtpflicht Norwegen

In vielen Ländern müssen Autofahrer auch tagsüber das Licht am Auto einschalten, ansonsten können hohe Bußgelder anfallen. Zu diesen Ländern zählt auch Norwegen. Dort gilt auf allen Straßen eine ganztägige Lichtpflicht, die bei Verstößen mit Bußgeldern ab satten 1500 NOK geahndet wird. Tagfahrleuchten sind in Skandinavien zugelassen.

30. Roaming Norwegen

Seit dem 15. Juni 2017 gilt auch für Norwegen, als Staat des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR), die EU-Roaming Verordnung, was bedeutet, dass keine zusätzlichen Kosten bei Nutzung der mobilen Daten anfallen. VORSICHT: Das gilt nicht für die mobilen Netze von Flugzeugen oder Schiffen. Auf den Fähren zwischen Dänemark und Norwegen, wechselt das Netz automatisch zum Maritimen Service, was hohe Kosten verursachen kann, insbesondere bei der Datennutzung per WhatsApp etc. Daher auf den Fähren den Flugmodus des Handys nutzen oder die mobilen Daten ausschalten.

31. Tankstellen in Norwegen

Die Kraftstoffpreise sind im skandinavischen Raum zwar etwas höher aber immer noch bezahlbar. Grundsätzlich gilt, je weiter Du in den Norden kommst, umso günstiger werden Benzin und Diesel. Überraschenderweise waren die Preise an den Tankstellen in Bergen allerdings auch verhältnismäßig günstig. Du solltest aber nicht bis kurz vor knapp mit dem Tanken warten, denn es kann sich wirklich lohnen, einige Orte zu durchfahren und sich die Kraftstoffpreise an den einzelnen Tankstellen erst mal anzusehen. Fünf Kilometer weiter zum nächsten Ort, können schon bis zu 10 Cent pro Liter ausmachen! Auch innerhalb mancher Ortschaften, haben wir Unterschiede an den Zapfsäulen von mehreren Cent pro Liter bemerkt. Also Augen auf!

32. Norwegens Tunnel

Die Norweger bauen scheinbar für ihr Leben gern Verkehrstunnel ;) Es gibt dort mehr als 900 Stück, zu denen auch Eisenbahntunnel zählen, mit einer theoretischen Gesamtlänge von rund 750 Kilometern. Viele sind noch gar nicht so alt und dienen als Ersatz für die früheren Hauptverkehrswege, die sich auf deutlich längeren Strecken, um die Gebirge herumschlängelten oder diese überquerten. Diese alten Straßen sind heute in einer Vielzahl als norwegische Landschaftsrouten eingestuft und werden überwiegend von Touristen befahren, denen es nicht auf die Zeit, sondern auf die schöne Aussicht ankommt. In den Tunneln ist immer Vorsicht geboten, viele sind zwar nur kurz aber schlecht beleuchtet und sehr eng.

33. Auswärtiges Amt - Infos zu Norwegen

Die Website des Auswärtigen Amts informiert Dich in vielen informativen Kategorien über die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise in Norwegen und wird regelmäßig aktualisiert.

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Viele weitere gute Tipps und Infos, rund um Deine eigene Backpacking Reise, findest Du in den

Backpacking Tipps

Norwegen Fähre

Mit der Fähre von Dänemark nach Norwegen:

Hirtshals, im Norden Dänemarks, ist der haupt Ausgangspunkt für Fährüberfahrten nach Norwegen. Von dort aus setzen täglich viele Fähren von unterschiedlichen Gesellschaften über. Fjordline ist der einzige Fährbetrieb, der von Hirtshals bis nach Bergen fährt. Die Fähre mit der Route Hirtshals Stavanger Bergen braucht etwa 16,5 Stunden, daher lohnt sich in diesem Fall eine Nachtüberfahrt, die regulär um 20 Uhr startet und gegen 12:30 Uhr am folgenden Tag in Bergen endet. Die Schlafkabinen sind nicht unbedingt günstig aber dennoch empfehlenswert, da die Alternative einfache Ruhesessel sind, die Du Dir mit vielen anderen teilen muss. Verhältnismäßig günstig und gut hingegen, sind sowohl das Abendbuffet, inklusive alkoholischer Getränke, sowie das Frühstücksbuffet. Beide erhältst Du mit 20 Prozent Rabatt, wenn Du sie zusammen mit den Tickets buchst. 

 

Mit der Fähre von Norwegen nach Dänemark:

Für die Rückfahrt von Norwegen nach Dänemark ab Kristiansand, haben wir eine Fähre der Colorline genutzt, die uns in drei Stunden und 15 Minuten zurück nach Hirtshals in Dänemark brachte. Die Colorline braucht zwar eine Stunde länger als die Fjordline, ist aber günstiger und fährt etwas später im Nachmittag, was uns mehr Zeit an diesem Tag verschaffte.

Norwegen Fähre Tipp

Bei der Fähre von Dänemark nach Norwegen und zurück, kannst Du ordentlich sparen wenn Du frühzeitig buchst, am besten schon einige Monate vorab. Außerdem sparst Du kräftig, wenn Du direkt auf der norwegischen Website des Fähranbieters buchst und das geht ganz einfach:

 

  1. Öffne die Website der Fährgesellschaft und ändere die Endung .de zu .no
  2. Öffne die Website parallel noch einmal auf deutsch, damit Du übersetzen kannst, wo Du Dich auf der norwegischen Seite gerade durchklickst ;)
  3. Jetzt kannst Du Schritt für Schritt Deine Buchung ausführen und siehst auch gleich den Preisunterschied zur deutschen Website

 

So haben wir zwei Monate vor Reisebeginn, für beide Fährüberfahrten noch insgesamt etwa 50€ pro Person gespart. WICHTIG ist, dass bei Deiner Kreditkarte keine Fremdwährungsgebühren anfallen! Das solltest Du vor der Buchung auf der norwegischen Seite unbedingt überprüfen.

Norwegen Maut

Die Kosten für den Bau von Straßen, Tunneln und Brücken, werden in Norwegen über Mautstellen finanziert. Eine Übersicht aller Mautstellen und Kosten findest Du auf Vegvesen.no.

Derzeit gibt es in Norwegen rund 200 aktive Mautstationen, die nahezu alle mit elektronischer Kennzeichenerfassung mittels Foto arbeiten und einfach durchfahren werden können. Eine Ausnahme ist die Mautstation an der Rv 64 Atlanterhavstunnelen, an der noch Bar gezahlt wird. Die Mautstellen sind vorab durch Schilder gekennzeichnet, wie "automatisk bomstasjon", "automatic toll" und "toll plaza". Die Erfassung der Fahrzeuge ist in zwei Klassen aufgeteilt:

 

Klasse 1: KFZ bis 3,5t und Fahrzeuge die darüber liegen, mit Autopass-Vertrag.

Klasse 2: KFZ mit Gewerbenutzung über 3,5t und Fahrzeuge über 3,5t ohne Autopass Vertrag.

Motorräder sind bis auf wenige Ausnahmen (Atlanterhavstunnelen und einige Fähren), von der Mauterhebung befreit. Für die Bezahlung der Maut gibt es mehrere Möglichkeiten:

 

  1. Maut auf Rechnung: Fahrzeuge, die außerhalb Norwegens gemeldet sind, erhalten die Mautrechnungen immer von der EPC. Dort kannst Du Dich vorab online registrieren und Dein Fahrzeug anmelden. Dadurch hast Du jederzeit Einsicht in alle Rechnungen und Fotos der Mautstellen. Durch die Anmeldung Deines Pkw erfolgt außerdem eine Einteilung nach Umweltklasse. Ohne die Registrierung wird automatisch die schlechtere Klasse gewählt und die Maut mit dem höchstem Satz berechnet.
  2. Autopass-Chip: Der Autopass-Chip gilt als sinnvoll, bei einem Aufenthalt von mehr als zwei Monaten. Der Chip kann online gegen eine Kaution von 200 NOK bestellt werden und wird hinter der Frontscheibe positioniert. Für Fahrzeuge über 3,5t bietet sich der Vorteil, dass die Berechnung nach "Klasse 1" erfolgt (siehe oben). Generell sind durch den Autopass-Chip Ermäßigungen an den Mautstellen möglich, dafür müssen aber separate Verträge mit den verschiedenen Mautgesellschaften abgeschlossen werden, die nicht automatisch auslaufen. Der Aufwand lohnt sich also erst ab einem längeren Aufenthalt in Norwegen.

Mietwagen:

Wenn Du Dir einen Mietwagen leihst, dann informiere Dich vorab, ob ein Autopass-Chip im Fahrzeug ist. Wenn nicht, muss meist eine Vorabzahlung für die Maut per Kreditkarte getätigt werden. Andernfalls wird die Mautrechnung an die Mietwagenfirma gesendet und diese berechnen für die Weiterleitung an den Mieter manchmal zusätzliche Gebühren.

City Maut Norwegen

In Norwegen gibt es neben der Maut auf Straßen, Brücken und in Tunneln auch eine City Maut. Diese fällt je nach Stadt unterschiedlich hoch aus, die Bezahlung aber erfolgt im gleichen System wie bei der Straßenmaut. Auch bei der City Maut wird bei den Fahrzeugen zwischen "Klasse 1" und "Klasse 2" (siehe oben) unterschieden. In folgenden Städten wird über mehrere Stationen eine Maut erhoben:

  • Bergen
  • Bodø
  • Førde
  • Grenland
  • Harstad
  • Hangesund
  • Kristiansand
  • Nord-Jæren
  • Oslo/Bærum
  • Trondheim

Norwegen Zoll

Norwegen ist nicht günstig, egal ob es um Lebensmittel, Unterkünfte oder alkoholische Getränke geht. Daher haben wir uns für die Selbstversorger Variante entschieden und uns vorab über die norwegische Zoll Website Toll.no informiert, was in welchen Mengen eingeführt werden darf. Wichtiger Hinweis: Es dürfen keine Kartoffeln mitgenommen werden!

Norwegen Bier

Was Camping- oder auch Angelurlaube in Norwegen betrifft, ist eine der am häufigsten gestellten Fragen im Internet: "Wieviel Bier darf man nach Norwegen mitnehmen?"

Auf der norwegischen Zoll Website Toll.no sind die Freimengen pro Person für alkoholische Getränke und Zigaretten angegeben, inklusive der Umwandlungsmöglichkeiten. Daraus ergibt sich bspw. für Bier eine Freimenge von maximal 6,5 Liter pro Person. Was darüber hinaus geht, muss verzollt werden. Für alle, die maßgeblich Bier nach Norwegen mitnehmen wollen und damit über die Freimenge hinaus kommen, kann die unten stehende Angabe der norwegischen Zoll Website etwas verwirrend sein. Es wird häufig so verstanden, dass Bier über 4,7% teurer verzollt werden muss, was die Auswahl deutlich einschränkt. Aber das stimmt so nicht. Die 4,7% Grenze gilt nur für andere alkoholische Getränke. Bier (auch Starkbier) kann zum geringeren Preis von 20 NOK/Liter eingeführt werden. Diese Info haben wir direkt vom Zoll in Norwegen und konnten uns selbst von der Richtigkeit überzeugen ;)

Norwegen Zoll Bier
Norwegen Zoll Bier

Camping Key Europe - CKE Card

Die Camping Key Europe Card - kurz CKE - ist eine Rabattkarte für Campingplätze. Bei europaweit rund 3000 Camping- und Stellplätzen sind Rabatte von bis zu 20% möglich, außerdem erhält man damit bei verschiedenen Anbietern Rabatte auf Campingzubehör. Die Karte kostet rund 16€ und wird mittlerweile nur noch in digitaler Form vergeben. So kann sie über die "My Camping Key" App genutzt und auch gleich in der App bestellt werden. Der ADAC bietet Mitgliedern die Karte für nur 12€ an und versendet sie als einziger Anbieter noch als richtige Checkkarte, mit einer Gültigkeit von 12 Monaten. Der Nachteil: Die Kartennummer lässt sich nicht in der App nutzen, dort funktioniert nur eine digital erteilte Nummer. Über die App hat man Einsicht in die verschiedenen Rabattaktionen und eine Übersicht, über die teilnehmenden Campingplätze. In Schweden bspw. gibt es bereits einige Campingplätze, auf denen die "Karte" sogar Voraussetzung dafür ist, einen Stellplatz zu erhalten. Sie ermöglicht zudem einen schnelleren Check-In an den Campingplätzen und wird in Form der Checkkarte auch als Ausweisersatz akzeptiert. Außerdem beinhaltet die CKE Card eine Unfallversicherung für alle Fahrzeuginsassen, während des Aufenthaltes auf dem Campingplatz. Beim Check-In an den Campingplätzen sollte die Karte immer vorgelegt werden, egal ob als Checkkarte oder in der App, um mögliche Rabatte in Anspruch nehmen zu können. Der ADAC bietet auf seiner Website auch eine Übersicht der Stellplatzrabatte, für all diejenigen, die die App nicht nutzen können. Wir haben allerdings die Erfahrung gemacht, dass sich die Karte in der Nebensaison eigentlich nicht lohnt. Fast alle Rabatte beziehen sich auf die Hauptsaison.

Roadtrip Norwegen - Der Bulli

Ein Zufall führte dazu, dass wir während eines Kurztrips nach Berlin auf das Liber Team gestoßen sind. Eine junge, naturverbundene Truppe, mit Spaß am alternativen Reisen. Liber Rental hat einen Sitz in Berlin und in Hamburg, somit kamen wir auf die tolle Idee, Norwegen nicht mit dem eigenen Auto, sondern ab Hamburg zwei Wochen lang mit dem Bulli zu bereisen. Einen Bulli zu mieten ist zwar nicht unbedingt die preiswerteste Idee, allerdings sind Unterkünfte in Norwegen verhältnismäßig teuer und Liber Rental bietet dieses tolle Abenteuer zum wirklich fairen Preis. Stellt man also die Kosten gegenüber und bedenkt die Freiheiten, die einem damit geboten werden, dann spricht das eindeutig für den Bulli. Der Gedanke, nicht jeden Tag auf die Suche nach teuren Unterkünften gehen zu müssen, begeisterte uns sofort und mit dem Liber Team, haben wir eine gute Wahl getroffen.

Roadtrip Norwegen 2 Wochen
Liber Rental

Unser Bulli hieß Vicky und ist ein 2001er VW T4 California, mit Hochdach und Westfalia Ausstattung. Da die gute Vicky nicht gerade ein Leichtgewicht ist, hat uns die 100PS Maschine mit Automatikgetriebe gleich mal in die Schranken gewiesen. Aber wir merkten schnell, wie entspannend auch eine Autobahnfahrt sein kann, wenn man einfach mal gemütlich unterwegs ist. In Norwegen angekommen, war die Leistung unseres blauen Flitzers umso ausreichender, denn gerade die schönen Neben- und Panoramastraßen Norwegens, auf denen man ohnehin nur mit durchschnittlich 50 km/h unterwegs ist, machten diesen zweiwöchigen Roadtrip so schön! So mancher Berg brachte Vicky zwar etwas in Schwitzen aber wir hatten uns schnell an das tolle Gefühl gewöhnt, Zeit zu haben und uns nicht mehr stressen zu lassen. Auch nicht von LKW Fahrern, die ohne uns wohl manchmal etwas schneller ans Ziel gekommen wären … who cares, wir hatten Spaß! :)

 

Als wir das erste mal vor Vicky standen, hatten wir so unsere Zweifel, ob man in der kleinen, kompakten Kiste wirklich zwei Wochen "leben" kann aber wir wurden eines Besseren belehrt. Um Dir den Start mit dem Bulli vorab etwas zu vereinfachen, findest Du auf der Liber-Website verschiedene Tutorials die Dir den Umgang mit allen wichtigen Funktionen und Ausstattungsmerkmalen der T4 Busse ganz genau erklären. Bei der Übergabe wirst Du nochmal kurz auf die wichtigsten Dinge hingewiesen und bei Fragen oder Problemen, steht Dir gesamte Truppe auch während der Reise jederzeit zur Verfügung. 

 

Wenn Du Dich dazu entschließt, einen Bulli bei Liber Rental zu mieten, dann bekommst Du für Dein Roadtrip Abenteuer ein Rundumpaket zum fairen Preis. Die Bullis werden regelmäßig gewartet und vor jedem Verleih nochmal durchgecheckt. Ein Schutzbrief ist natürlich für den Notfall trotzdem vorhanden. Die Bullis sind sparsam im Verbrauch, auch wenn man sie durch Norwegens Berge treibt und alle Ausstattungselemente sind einfach zu bedienen. Die kleine Küchenzeile bietet ausreichend Platz zum Kochen und in den Kühlschrank passt einiges rein, wobei Du ihn aber nicht zu voll packen solltest, damit die Kühlleistung konstant bleibt. Wir haben durchgehend unter dem Aufstelldach geschlafen, dadurch spart man sich das ständige Umräumen von Küche und Schlafbereich. Um unterwegs Ordnung zu halten macht es Sinn, das eigene Gepäck in stapelbaren Kisten im Kofferraum aufzubewahren. Anstelle von Koffern, solltest Du Deine Kleidung in einem Trekkingrucksack mitbringen, da Du diesen leichter verstauen kannst. Durch die Standheizung haben uns die teils kalten Temperaturen nichts ausgemacht, im Bulli war es immer kuschelig warm und perfekt für einen Spieleabend, nach einem langen Wandertag. Die Bullis von Liber Rental verfügen über Zusatzbatterien, die einfach über einen 230 Volt Anschluss wieder aufgeladen werden können und bspw. den Kühlschrank mit Energie versorgen. Die Kosten für einen Stromanschluss auf den Campingplätzen, betragen nahezu überall 40 NOK.

Unser Zuhause auf Rädern war bestens ausgestattet, mit allem was man so braucht und wir haben eine tolle Zeit mit Vicky auf Norwegens Straßen verbracht!  Für dieses unvergessliche Abenteuer, haben wir mit Liber Rental die richtige Wahl getroffen und werden gerne nochmal auf die Jungs zurückkommen, um auch den neuen Entdecker mit auf Reisen zu nehmen ;) Klare Empfehlung von uns für Liber Rental!

Packliste Norwegen

Unser Zuhause auf Rädern war bereits sehr gut ausgestattet und hat unsere Packliste für zwei Wochen Norwegen zum Glück schon deutlich schrumpfen lassen. Die genaue Ausstattung unseres VW T4 California namens "Vicky", findet ihr auf der Website von Liber Rental. Nach Abholung des Bulli, haben wir uns in einem Hamburger Supermarkt mit einer Grundausstattung an Lebensmitteln eingedeckt. Wir hatten uns vorab schon einen groben Schlachtplan gemacht, was wir alles brauchen. Wichtig ist, nicht zu viel einzupacken, denn die Kühlmöglichkeiten sind begrenzt und in Norwegen gibt es noch ausreichend Supermärkte, in denen Du preiswert einkaufen kannst. Also sinnvoll packen und vorab ein bisschen planen, was Du unterwegs selbst kochen möchtest und wie oft. Zusätzlich zu unserer Bulli Ausstattung hatten wir noch folgende Dinge im Gepäck:

Allgemeines

- Ausweis + Führerschein

- Versicherungskärtchen

- CKE Card + App

- Reiseportemonnaie

- Navi + DashCam

- Action Cam 

- Powerbank

- USB Verteiler

- Bluetooth Radio-Adapter

- Dokumentenmappe

- Kreditkarte

- Kamera Panasonic Lumix

- Campingplatzguide

- Lesestoff + Notizbuch

- Offline Wörterbuch

- Wetter App für Norwegen

Rucksack etc.

Kleidung

- feste, hohe Wanderschuhe

- ein Ersatzpaar Wanderschuhe (!)

- Wandersocken

- Sneaker + FlipFlops

- Mütze

- wetter- und windfeste Jacke

- Regenjacke

- atmungsaktive Sportkleidung

- Kleidung für warme UND kalte

  Temperaturen wählen

- Packwürfel

- Wäschebeutel + Schuhtüten

- Microfaser Reisehandtücher


Bad / Hygiene

- Duschgel + Shampoo

- Zahnbürste + Zahnpasta

- Haarbürste etc. + Deo

- Schlafmaske + Ohrstöpsel

- Sonnencrème

- Nagelfeile

- Feuchttücher

- Toilettenpapier

Reiseapotheke

- Schmerzmittel

- Reisetabletten

- Durchfallmittel

- Allergietabletten

- Pflaster / Blasenpflaster

- Desinfektionsgel

- Magnesium Tabletten

- Sportgel (z.B. Diana)

- Fenistil + Bepanthen

  INSEKTENSCHUTZ:

- Nobite 30% Lösung oder

- Nobite 50% Lösung

Küchenutensilien

- Küchenrolle

- Taschentücher

- Dosenöffner

- kleines Messer

- Schneidbrett

- Alufolie

- Feuerzeug

- Klebeband

- Mülltüten

- Thermoskanne

- elektrische Kühlbox

- Kühlakkus

- Spülmittel

- Spülschwamm

- Geschirrtücher

 

- Kartenspiele, Kniffel usw.

Lebensmittel

- Wasser + Saft + Dosenbier

- Kaffee + Teebeutel + H-Milch

- Erdnussbutter + Marmelade

- Cornflakes / Müsli

- abgepacktes Brot + Nudeln

- Couscous + Fertigklöße

- Zwiebeln + Knoblauch

- fertige Eintöpfe

- eingelegte Tomaten

- Pesto

- Mayonnaise

  GEWÜRZE:

- Öl + Salz + Pfeffer + ital. Kräuter

- Brühwürfel + Essig

- Zucker + Gewürze

  FRISCH:

- Gemüse

- Eier + Käse

- Butter + Aufstrich

- Aufschnitt

- Grillgut


Campingküche

Norwegen ist nicht gerade günstig, besonders was Restaurants betrifft. Aber keine Sorge, auf die günstigere Alternative in Form der Campingküche zurückzugreifen bedeutet nicht, dass die Mahlzeiten nicht abwechslungsreich und lecker sein können. Da die Küchenzeile im Bulli über zwei Kochstellen verfügt, lässt sich ganz einfach und in kurzer Zeit ein deftiges und leckeres Essen zubereiten, das als perfekte Grundlage für die nächste Wanderung dient. Wir haben auf unserer zweiwöchigen Rundreise jeden Abend selbst gekocht und das hat im Bulli auch noch richtig Spaß gemacht!

Konserven sind der Notnagel, wenn es mal schnell gehen muss und so startete unser erster "kulinarischer" Abend ziemlich unspektakulär, mit einem vegetarischen Erbseneintopf und ein paar Broten. Trotzdem lecker und in der Abendsonne vorm Bulli, schmeckt es sowieso gleich viel besser ;) Wenn Du jetzt auf der Suche nach schnellen und einfachen Gerichten bist, die mit ein paar wenigen Gewürzen richtig was her machen, dann haben wir hier einige Ideen aus unserer Bulli-Küche für Dich:

 

  • Nudeln mit eingelegten Tomaten und frischem Gemüse
  • Couscous mit frischem Gemüse und rotem Pesto oder Tomatensoße
  • Nudeln mit vegetarischem Hackfleisch und Chilis
  • Vegetarische Maultaschen mit frischem Gemüse
  • Semmelknödel mit frischem Pilzragout
  • Nudelsalat mit Grillkäse
  • Linseneintopf mit frischem Gemüse
  • Vegetarische Ravioli mit Broten

Roadtrip Norwegen Route

Auf unserem zweiwöchigen Roadtrip haben wir insgesamt etwas mehr als 2.000 Kilometer auf Norwegens Straßen zurückgelegt sowie weitere 1.030 Kilometer in Dänemark, plus die Fahrt nach Hamburg und zurück. Das hört sich erst mal fies an aber dadurch, dass es in Norwegen unterwegs einfach so wahnsinnig viel Schönes zu sehen gibt, ist die Zeit auf den Fahrten regelrecht verflogen. Gestartet sind wir im schönen Trier, mit dem eigenen Auto. Die 615 Kilometer bis Hamburg haben uns, dank einiger Baustellen, schon etwas Zeit gekostet und auf dem Rückweg erging es uns leider nicht anders. Da wir aber schon einen Tag früher angereist sind und je eine Übernachtung vor und nach dem Roadtrip in Hamburg hatten, machten wir uns bei der An- und Abreise keinen Stress und haben es locker genommen. Von Hamburg bis Hirtshals erwarteten uns ins fünfeinhalb Stunden weitere 515 Kilometer, die wir aber schon im Bulli zurücklegten und von dort aus ging es gleich weiter auf die Fähre, zur 16,5 stündigen und 560 Kilometer langen Nachtüberfahrt nach Bergen. Ab Bergen startete dann der wirklich schöne Teil unseres zweiwöchigen Roadtrips und wir legten auf der Fahrt zurück nach Hirtshals, insgesamt etwas mehr als 2.000 Kilometer in Norwegen zurück.

Roadtrip Norwegen 2 Wochen
Roadtrip Norwegen 2 Wochen
Roadtrip Norwegen Route

Bulli Roadtrip Norwegen 2 Wochen