Backpacking Thailand

day 1   -   Ayutthaya

Tag eins unserer aufregenden Backpacking Reise durch Thailand. Im Vormittag landeten wir in Bangkok, vom Flughafen aus kann man mit der Bahn sehr günstig in die Stadt fahren. Da wir aber auf schnellstem Wege nach Ayutthaya wollten und wir noch das deutsche Preisniveau im Kopf hatten, buchten wir über die elektronischen Terminals am Airport ein "günstiges" Taxi. Die Flughafengebühr und die Maut sind im Preis inklusive und die Fahrtzeit beträgt etwa eine Stunde. Die Taxis an den Flughäfen sind aus deutscher Sicht natürlich wahnsinnig günstig aber für Thailand gesehen, doch noch ziemlich kostspielig. Hier sollte man unbedingt vor Fahrtbeginn den Preis verhandeln, auch wenn es zuerst heißt, das ginge nicht. Wir hatten unseren Fahrer schnell um ein Drittel im Preis gesenkt, waren aber mit 1200 Baht (inkl. Maut für 60 Baht) eben immer noch recht teuer unterwegs. Grundsätzlich sollte man in Thailand auf ein Taxameter bestehen aber da stießen wir bereits am Flughafen auf taube Ohren... Bei Taxi Fahrten jedoch immer schon vorab auf direkte Fahrten OHNE Umwege pochen und die Preise vor Fahrtbeginn aushandeln.

In Ayutthaya, der alten siamesischen Hauptstadt, waren wir im Sleepaholic Hostel untergebracht. Bevor wir unser Zimmer beziehen konnten, machten wir einen kleinen Rundgang, auf dem wir schon die ersten kulturellen Schätze Ayutthaya's zu Gesicht bekamen. Abends besuchten wir den naheliegenden Nachtmarkt mit vielen verschiedenen, kleinen Ständen und einer riesigen Auswahl an traditionellem Streetfood. Wir probierten zwei sehr leckere Suppen für umgerechnet nur je einen Euro und schon so kurz nach unserer Ankunft waren wir uns einig, dass es nichts Besseres gibt, als das Essen der Markt- und Straßenstände! Wir stoppten später auf dem Heimweg an einer kleinen Bar und fanden den Abschluss unseres ersten Tages beim Backpacking in Thailand auf der Terrasse unseres Hostels, mit Live Musik vom Junk House Café & Bar nebenan.

day 2   -   Ayutthaya

Nach dem Frühstück besuchten wir die beeindruckenden Ruinenstätten Ayutthayas. Ein weitläufiges Gelände, auf dem es viel zu sehen und zu erkunden gibt und kauften anschließend auf dem Rückweg unsere Bustickets nach Sukhothai für 300 Baht / pP. Nachmittags machten wir spontan eine rund zweistündige Bootsrundfahrt durch die Kanäle der Stadt, die an mehreren Tempelanlagen stoppte. Die Fahrt führte auch durch den alten Stadtkern, in dem die Bewohner zum Teil noch ganz traditionell in spärlichen Unterkünften leben. Dort zeigte sich Ayutthaya von einer ganz anderen Seite, als wir es zuvor kennengelernt hatten. Abends aßen wir in einem kleinen Straßenrestaurant ein wahnsinnig leckeres Green Curry und buchten später im Hostel bei einem kühlen Chang Bier online unsere nächste Unterkunft in Sukothai.

day 3   -   Sukhothai

Die Reise ging weiter und wir fuhren mit einem TukTuk für 120 Baht zur Bushaltestelle außerhalb der Stadt, von wo aus eine sechsstündige Fahrt nach Sukhothai auf uns wartete. In Sukhothai angekommen, tappten wir gleich in die erste Touristenfalle und haben uns von einem der unzähligen Songthaew Fahrer abfangen lassen. Das Vorgehen ist recht ruppig und schnell, daher sollte man nach der Ankunft an einem Busbahnhof o.ä. lieber erst mal zur Seite gehen und sich in Ruhe einen Überblick verschaffen. Für die TukTuks und Songthaews gilt, immer den Preis vorab zu verhandeln und spätestens wenn man sich abwendet, kommen einem die Fahrer in der Regel preislich entgegen ;)  Für 300 Baht (ein TukTuk hätte weniger als die Hälfte gekostet) wurden wir nach Alt Sukhothai ins Guesthouse Old City Boutique House gebracht. Nach einem kleinen Rundgang durch Sukhothai, trafen wir im Historical Park auf ein riesiges Fest zu Ehren des verstorbenen Königs. Bei einer großen Auswahl an Streetfood, Getränken und Schaustellern, verbrachten wir dort einen schönen Abend.

day 4   -   Sukhothai

Nach einem leckeren Frühstück im Coffee Cup, kauften wir uns bei Win Tour unsere Bustickets für die Weiterreise nach Chiang Mai für 207 Baht/pP. Anschließend leihten wir uns Fahrräder im Guesthouse für je 30 Baht und durchfuhren den Historical Park und das umliegende Gelände (Eintritt=10Baht). Trotz einer kleinen Rad Panne war es ein toller Ausflug mit vielen kulturellen Highlights. Besonders beeindruckend ist die große, sitzende Buddha Statue im Wat Sri Chum, die man sich  unbedingt ansehen sollte. Abends buchten wir online unsere Unterkunft in Phuket und die Flugickets bei AirAsia von Chiang Mai nach Phuket. Es erwies sich als schwierig und nervenaufreibend, da die Seite der AirAsia nicht sehr mobilfreundlich ist. Unbedingt vorher bei der Fluggesellschaft ein Konto erstellen, um im Nachgang Zugriff auf die Flugdaten zu erhalten!

day 5   -   Chiang Mai

Nach dem Frühstück, wurden wir netterweise von unserem Gastgeber mit seinem selfmade Mofataxi unentgeltlich zum Busbahnhof gefahren. Diese freundliche und zuvorkommende Art sollte uns auf unserer Reise noch öfters begegnen und macht das Backpacking in Thailand umso schöner. Die anschließende Busfahrt nach Chiang Mai verlängerte sich von fünf auf etwa sechs Stunden, da der Bus immer wieder anhielt und zwischenzeitlich sehr überfüllt war. Auch der Start war etwas holprig, da kurz nach dem Start der Keilriemen riss. Aber sowas hat ein guter thailändischer Busfahrer im Handschuhfach und zackig getauscht ;)

In Chiang Mai angekommen, fuhren wir mit einem Songthaew zum Guesthouse der Chiang Mai Trekking Veranstalter. Hier nahmen wir zum ersten Mal den überall angebotenen Wäscheservice für 40 Baht/kg in Anspruch. Bei Chiang Mai Trekking hatten wir bereits vorab eine dreitägige Tour gebucht und können den Veranstalter klar weiterempfehlen. Das mehrtägige Trekking in Chiang Mai's Bergen ist ein absolutes Muss und ein tolles Highlight beim Backpacking in Thailand. Nach einem Vorgespräch mit unserem Guide Ping, schlenderten wir später noch in Richtung Altstadt und besuchten ein paar nette Bars.

day 6   -   Trekking Chiang Mai

Tag sechs brachte uns einen der Höhepunkte auf unserer Backpacking Reise durch Thailand. Um 8:30 Uhr starteten wir mit einer acht Mann Gruppe und zwei Guides in einem Songthaew zu einem lokalen Markt (ca. 1,5 Stunden Fahrt), wo wir etwas Proviant besorgten und ein wenig Zeit zum Bummeln hatten. Nach weiteren 30 Minuten Fahrt erreichten wir den Mork Fa Waterfall. Ein schöner abseits gelegener Wasserfall, in dem wir baden und uns abkühlen konnten und fuhren anschließend zu einem nahegelegen, kleinen Straßenrestaurant in dem wir zu Mittag aßen. Nach wiederum 45 Minuten Fahrt in die Berge, brachen wir zu einer rund dreistündigen Wanderung durch den Dschungel auf, bei der wir die endgültige Route erst unterwegs festlegten, nachdem unsere Guides die Fitness der Gruppe einschätzen konnten. Mit sehr unterhaltsamen und lehrreichen Geschichten und Stopps, führte man uns in ein kleines Dorf des Karen Stammes mitten im Dschungel. Fernab von Strom und Zivilisation, aßen wir dort zu Abend und übernachteten in einer großen Holzhütte mit gemeinsamem Schlafraum, gleich neben einem kleinen Fluss. Die Atmosphäre und Geräuschkulisse waren überragend und die Umgebung einfach wunderschön. Die nächtlichen Wanderungen zum Toilettenhäuschen im tiefschwarzen Dschungel, in dem überall etwas raschelte und sich bewegte, sowie die kalte Flusswasserdusche am Morgen, machten es richtig aufregend. Ein mehrtägiges Dschungeltrekking ist ein absolut unverzichtbares Abenteuer beim Backpacking in Thailand.

day 7   -   Trekking Chiang Mai

Nach dem Frühstück starteten wir um 9:30 Uhr zu einem viereinhalbstündigen Fußmarsch zum Mae Taeng River. Diese Wanderung war aufgrund der Hitze, des Tempos und des Anstiegs im Gelände wirklich anstrengend aber oben angekommen auch umso beeindruckender. Unterwegs erhielten wir wieder jede Menge Informationen über Flora und Fauna und unser Guide Ping fischte zur praktischen Veranschaulichung eine pizzatellergroße Spinne vom Baum ;) Wir erreichten den Mae Taeng und machten uns zu einer 45 minütigen Bambus Floßfahrt in Richtung eines Elephant Camps auf. Dort stoppten wir zum Mittagessen und trafen anschließend auf zwei Elefanten, die wir füttern und mit ihnen im Fluss baden konnten. Leider wurde hier auch auf Wunsch das Reiten auf den Tieren angeboten. Wir möchten aber an jeden appellieren, dies bitte aufgrund des Tierschutzes entschieden abzulehnen. Weitere 30 Minuten Floßfahrt später, erreichten wir ein kleines Bergdorf, in dem wir wieder einmal von den Dorfbewohnern köstlich bekocht wurden. Den Abend ließen wir mit einem kühlen Bier, Sticky Rice aus dem Bambusrohr und Gitarrenmusik am Lagerfeuer ausklingen. Zum Abschluss zeigte sich der Dschungel noch einmal von seiner schönsten Seite, als sich das Toilettenhäuschen als Nachtlager einer wirklich fies großen Spinne entpuppte, an die sich nicht einmal unsere Guides heranwagten ... ;)

day 8   -   Trekking Chiang Mai

Am Morgen brachen wir zu einer zweistündigen Floßfahrt zum nächsten Ort auf, wo das Trekking dann leider schon wieder endete. Mit einem kostenlosen Zwischenstopp in einer Schmetterlings- und Orchideenfarm, fuhren wir in einem Songthaew zurück nach Chiang Mai. Wieder im Guesthouse angekommen, durften wir dort noch einmal kostenlos ein Zimmer zum Duschen und Umpacken nutzen. Unser Fazit: Dieses Trekking ist ein Muss beim Backpacking in Thailand und wir können den Veranstalter von Chiang Mai Trekking ganz klar weiterempfehlen. Im späten Nachmittag besuchten wir noch einen Markt an der Bumrung Buri Rd, wo wir an einem kleinen Straßenstand eine der besten Tom Yum Suppen Thailand's genießen durften. Mit dem TukTuk ging es dann noch am gleichen Abend zum Flughafen und weiter nach Phuket. Dort angekommen, fuhren wir mit einem Taxi zum Patong Beach, wo wir auch nach Mitternacht noch freundlich im Alen and Umberto Guesthouse empfangen wurden.

day 9   -   Phuket

Bevor wir zum Strand gingen, frühstückten wir in einem kleinen Café und buchten unsere Unterkunft auf Koh Lanta sowie die Speedboat Tickets bei der Tigerline für den kommenden Tag (3500 Baht inkl. Transfer). Während der Low Season von Juli bis Oktober sind viele Fähren außer Betrieb, in dieser Zeit kann man alternativ mit dem Bus über Krabi anreisen. Der Weg zum Strand in Phuket ist mit unzähligen Shoppingmöglichkeiten und Straßenständen gesäumt, der Strand selbst ist sauber und bietet einige Wassersportaktivitäten. Leider ist er recht überlaufen und hebt sich daher nicht sehr von anderen Touristen Hochburgen ab.  Abends aßen wir im chinesischen Restaurant "Your Kitchen" frischen und sehr leckeren Fisch und wagten uns anschließend zur nahegelegenen Bangla, wo ein wahnsinniger Andrang herrschte und gefühlt eine Millionen Werber für PingPong Shows ihr Unwesen trieben. Die Shoppingmeile verwandelt sich abends im Handumdrehen in ein sehr buntes und eigenwilliges Ausgeh- und Spaßviertel ;) Ein schräges aber auch amüsantes Erlebnis beim Backpacking in Thailand.

day 10   -   Koh Lanta, Klong Khong Beach

An Tag zehn startete der Inselhopping Teil unserer Backpacking Reise durch Thailand. Um sechs Uhr morgens brachte uns ein Bus der Tigerline zum Rassada Pier. Nach der Überfahrt mit einem Speedboat, wurden wir von einem Songthaew zu unserer Strandhütte im New Coconut am Khlong Khong Beach gebracht. Hier erwarteten uns ein chilliger Strand, nette Leute und eine winzige Bambushütte, ganz schlicht ausgestattet mit einer Matratze, einem Ventilator, einer Toilette und einer Kaltwasserdusche. Der Strand und das Meer waren traumhaft schön und die einfache Hütte am Strand machte alles rundum perfekt. Abends besuchten wir das hauseigene Restaurant mit Bar und genossen den Sonnenuntergang am Meer.

day 11   -   Koh Lanta, Klong Khong Beach

Wir frühstückten am Strand und hatten anschließend einen faulen Tag am Meer, mit ein paar schönen Strandspaziergängen, der ein oder anderen Abkühlung im türkisfarbenen Meer und leckeren Cocktails von der New Coconut Bar. Abends machten wir einen privaten, thailändischen Kochkurs im hauseigenen Restaurant bei Kwan's Cookery, den wir spontan am Vorabend gebucht hatten und kredenzten uns ein Green Curry, eine Tom Kha Suppe und eine Tom Yum Suppe, sowie ein Massaman Curry. Weil wir uns von der Gelassenheit an diesem Fleckchen so mitreißen ließen, entschlossen wir uns spontan, unseren Aufenthalt um einen Tag bis montags zu verlängern.

day 12   -   Koh Lanta, Klong Khong Beach

Über unsere Unterkunft hatten wir am Vortag einen Roller gemietet, mit dem wir zum Mu Ko Lanta Nationalpark fuhren. Dieser bietet einen Baumerkundungspfad, freche Äffchen und traumhaft leere Strände die zum Spazieren und Chillen einladen. Mit einem Zwischenstopp am "Bamboo Beach", fuhren wir später zurück und buchten unterwegs noch für den kommenden Tag eine Schnorcheltour für 1500 Baht p.P. bei den Blue Planet Divers, sowie Fährtickets bei der Tigerline zur Überfahrt nach Koh Jum für 960 Baht und unsere dortige Unterkunft.

day 13   -   Koh Lanta, Klong Khong Beach

Um 07:15 Uhr wurden wir vom Veranstalter zu unserer Schnorcheltour abgeholt. Ein tolles Highlight beim Backpacking in Thailand und noch dazu wirklich günstig. Das Frühstück, Softdrinks, Obst und Lunch waren inklusive. Wir steuerten zwei verschiedene Schnorchelstellen an, während uns vorab die dort heimischen Fischarten gezeigt und erklärt wurden und nach dem Sprung ins kühle Nass wurde es auf Anhieb aufregend und bunt. Während man hinter jedem Stein etwas Neues entdeckt, schwimmt man durch unzählige bunte Fischschwärme hindurch und ist mittendrin statt nur dabei ;) Koh Lanta eignet sich sehr gut zum Schnorcheln und Tauchen und wir fühlten uns gut aufgehoben. Wir waren mit einer gemischten Gruppe aus Tauchern, Tauchanfängern und Schnorchlern unterwegs, bei der ausreichend Guides zur Betreuung dabei waren. Ein lohnenswerter Ausflug, den man dort unbedingt machen sollte. Gegen 15:30 Uhr brachte man uns zurück zum Hotel und wir aßen im "Where else" am Strand zu Abend. Am Khlong Khong Beach ist es tagsüber herrlich ruhig und abends locken viele Strandbars und Feuerkünstler, die einen Ruckzuck in ihre Show integrieren. Zum Abschluss des Tages, gönnten wir uns noch eine einstündige, entspannende Sunburn Massage im New Coconut für 450 Baht p.P. Unser Fazit: Der Klong Khong Beach war definitiv die richtige Entscheidung und erhält eine klare Empfehlung von uns.

day 14   -   Koh Jum

Um Koh Jum zu erreichen, nutzten wir die Fähre von Koh Lanta nach Krabi. Unterwegs wird man mitten auf dem Meer "ausgesetzt" und ist auf die Longboats der auf Koh Jum ansässigen Hotelbetreiber angewiesen. Unsere schlichte Unterkunft Last Fisher liegt in einer kleinen Bucht im Inselteil Koh Pu und verfügt über verschieden große Holzhütten direkt am Strand. Dort erwarten einen völlige Abgeschiedenheit und Ruhe. Von einer Rollerfahrt ist aufgrund der einzigen Zufahrtsstraße in Form eines eigenwilligen Waldweges dringend abzuraten und der Fußweg ins nächste Dorf ist mühsam und nicht wirklich lohnenswert. Am Strand liegen nur wenige Hotels und es ist entsprechend ruhig. Um für ein bisschen Unterhaltung zu sorgen, kann man sich im Last Fisher Schnorchelausrüstung für den privaten Gebrauch leihen.

day 15   -   Koh Jum

Nach dem kostenlosen Frühstück, packte uns die Unternehmungslust und wir wagten den etwa zwei Kilometer langen Fußmarsch ins nächstgelegene Dorf. Die Wanderung war aufgrund der Hitze sehr anstrengend und in dem kleinen Dörfchen erwartete uns leider nicht viel mehr als ein winziger, privater Einkaufsladen und ein streunender Hund, der sich nicht mehr abschütteln ließ ;) Auf dem Weg zum Dorf, kommt man jedoch noch an einem weiteren schönen Strand vorbei, der etwas abgeschieden liegt und zum Verweilen einlädt. Zurück an unserer Unterkunft, verbrachten wir den Rest des Tages am Meer, genossen abends ein köstliches Karee (Yellow) Curry aus der hauseigenen Küche und suchten später noch die dazugehörige, kleine Strandbar nebenan auf. Nächtliche Spaziergänge am Meer sollten nur mit Taschenlampe in Angriff genommen werden, da der Strand nicht sonderlich gut beleuchtet ist und nach Sonnenuntergang nur so vor stattlichen Krebsen wimmelt.

day 16   -   Koh Jum

Letzter Tag auf Koh Jum. Wir machten uns einen weiteren faulen Tag am Strand und buchten unsere Fährtickets nach Krabi für 960 Baht und die VIP-Nachtbus Tickets für ca. 2000 Baht von Krabi nach Bangkok. Koh Jum verließen wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die Abgeschiedenheit und Ruhe waren großartig, allerdings waren uns drei Tage im Nachhinein dann doch vielleicht etwas zu lang. Absolut nicht begeistert waren wir allerdings davon, dass man sich in der Bar gegen Aufpreis leider ein kleines Äffchen an der Leine zum ganztägigen Privatvergnügen ausleihen konnte und es Idioten gab, die dieses Angebot nutzten ...

day 17   -   Krabi

An Tag 17 starteten wir zu unserem letzten Stopp beim Backpacking in Thailand. Nach dem Frühstück ging es mit dem Longtail hinaus auf's Meer und zurück zur Fähre. Mit etwas Verspätung erreichten wir gut anderthalb Stunden später Krabi und fuhren mit einem Songthaew für 150 Baht vom Hafen zum Busterminal. Da wir noch etwas Zeit bis zur Abfahrt hatten, besuchten wir einen Wochenmarkt, der etwa zehn Gehminuten entfernt war. Mit dem Nachtbus starteten wir anschließend unsere zwölfstündige Fahrt nach Bangkok. Der VIP Bus war komfortabel mit 24 großen und weit zurückstellbaren Sitzen. Snacks und Getränke waren inklusive, allerdings lief die Klimaanlage die ganze Nacht durch, weshalb wir trotz dünner Decke leider sehr gefroren haben.

day 18   -   Bangkok

Wir erreichten gegen sechs Uhr morgens den Busbahnhof in Bangkok. Erst eine gute halbe Stunde später bemerkten wir, dass wir am falschen Bahnhof gelandet waren - Northern statt Southern. Also kämpften wir uns durch die überteuerte Taxi Meute hindurch bis zu den TukTuks und handelten dort eine 300 Baht Fahrt zu unserem Hotel Chillax Resort aus. Beim Hotel angekommen, war es noch zu früh zum Einchecken also gaben wir unser Gepäck ab und frühstückten in einem Café in der Nähe. Im Anschluss besuchten wir einen Food Market der Einheimischen. Nicht nur optisch eine absolute Reizüberflutung, die uns aus dem Staunen nicht mehr herauskommen ließ. Danach machten wir uns auf den Weg zur nahegelegenen Khao San Road. Diese Straße ist DIE Backpackermeile und ein Muss auf jeder Backpacking Reise durch Thailand. Dort bieten sich jede Menge Shoppingmöglichkeiten aber auch hier gilt nichts zu kaufen, ohne vorher zu handeln. Nachdem wir später unser Zimmer im Hotel beziehen konnten, kehrten wir abends noch einmal zurück zur Khao San Road und bescherten uns die berühmt berüchtigte "One Night in Bangkok" mit ordentlichem Hangover ;)

day 19   -   Bangkok

Um Bangkok zu erkunden, fuhren wir mit einem Expressboot für 15 Baht p.P. ein Stück Fluss abwärts. Wir wechselten zum Skytrain, frühstückten in der Stadt und suchten unter anderem den Pratunam Market auf. Leider empfand ich diesen als nicht so sehenswert wie erhofft. Mitbringsel sind hier allerdings deutlich günstiger zu erwerben als in der Khao San Road. Zurück im Hotel, genossen wir später vom hoteleigenen Dachpool aus den Sonnenuntergang über den Dächern der Stadt und aßen anschließend bei Magic Max in der Khao San Road zu Abend. Dieses Restaurant ist absolut empfehlenswert. Sehr leckeres Essen und ein smarter Gastgeber mit Zaubereinlagen, in die man ruck zuck mit eingebunden wird ;) Man muss nur etwas Wartezeit einplanen, denn die Plätze bei Magic Max sind heiß begehrt.

day 20   -   Bangkok

Nach dem Frühstück, fuhren wir noch einmal mit dem Expressboot Fluss abwärts, um den Großen Palast zu besuchen aber leider erhält man dort nur mit Reisepass Eintritt. Da wir dies im Vorfeld nicht wussten, suchten wir stattdessen den Wat Pho auf, eine buddhistische Tempelanlage, die südlich vom Großen Palast liegt und unter anderem für einen 46 Meter langen, liegenden Buddha bekannt ist. In allen Tempelanlagen muss auf die Kleidung geachtet werden, Knie und Schultern sollten bedeckt sein, andernfalls muss man sich zur Verfügung gestellte Leihkleidung überwerfen. Nach einem schönen Rundgang, erreichten wir später den Lumpini Park, der zu einem Spaziergang um den See einlädt. Wir durften einem gratis Konzert des Bangkok Symphony Orchestra lauschen und genossen einen fantastischen Sonnenuntergang am See mit Blick auf Bangkok's Skyline. Mit dem Skytrain fuhren wir später weiter zur PatPong Road aber für die gibt es von uns leider Daumen runter. Die Bangla in Phuket entspricht sehr viel mehr dem, was man von der berüchtigten PatPong erwartet. Mit U-Bahn und Songthaew ging es für uns zurück zur Khao San Road, wo es sich unserer Meinung nach besser feiern lässt, wenn man nicht unbedingt Wert auf Poledance und PingPong Shows legt ;)

day 21   -   Bangkok

Der letzte Tag unserer wunderschönen Backpacking Reise durch Thailand war angebrochen und nach dem Frühstücksbuffet im Hotel, brachte uns ein Taxi zum Flughafen, wo wir wehmütig die lange Heimreise antraten... Thailand hat uns rundum gut gefallen und wird definitiv noch für viele Vermissen-Momente sorgen!


Backpacking Thailand 3 Wochen