Backpacking Thailand

Kapitelübersicht:

day 1   -   Ayutthaya - Backpacking Thailand

Tag eins beim Backpacking Thailand. Im Vormittag landeten wir am Flughafen Bangkok, von dort aus kann man mit der Bahn sehr günstig in die Stadt fahren, da wir aber auf schnellstem Wege nach Ayutthaya wollten und wir noch das deutsche Preisniveau im Kopf hatten, buchten wir über die elektronischen Terminals am Airport ein "günstiges" Taxi. Die Flughafengebühr und die Maut sind im Preis inklusive und die Fahrtzeit beträgt etwa eine Stunde. Die Taxis an den Flughäfen sind aus deutscher Sicht natürlich wahnsinnig günstig aber für Thailand gesehen, doch noch kostspielig. Man sollte unbedingt vor Fahrtbeginn den Preis verhandeln, auch wenn es zunächst heißt, das ginge nicht. Wir hatten unseren Fahrer schnell um ein Drittel im Preis gesenkt, waren aber mit 1200Baht (inkl. Maut für 60 Baht) immer noch recht "teuer" unterwegs. Grundsätzlich sollte man in Thailand auf die Benutzung eines Taxameter bestehen aber da stießen wir bereits am Flughafen auf taube Ohren... Bei Taxi Fahrten jedoch immer schon vorab auf direkte Fahrten OHNE Umwege pochen und die Preise schon vor Fahrtbeginn aushandeln.

In Ayutthaya, der alten siamesischen Hauptstadt, waren wir im Sleepaholic Hostel untergebracht. Bevor wir unser Zimmer beziehen konnten, machten wir einen kleinen Rundgang, auf dem wir bereits die ersten kulturellen Schätze Ayutthaya's zu Gesicht bekamen. Abends besuchten wir einen naheliegenden Nachtmarkt mit vielen verschiedenen, kleinen Heimwerker- und Lebensmittel-Ständen sowie einer riesigen Auswahl an traditionellem Streetfood. Wir kosteten zwei sehr leckere, thailändische Suppen für umgerechnet nur je einen Euro und bereits so kurz nach unserer Ankunft waren wir uns einig, dass es in Thailand einfach nichts Besseres gibt, als das Essen der Markt- und Straßenstände! Wir stoppten später auf dem Heimweg an einer kleinen Bar und fanden den Abschluss unseres ersten Backpacking Thailand - Tages auf der Terrasse unseres Hostels, mit Live Musik vom "Junk House Café & Bar" nebenan.

day 2   -   Ayutthaya

Nach dem Frühstück, besuchten wir die beeindruckenden Ruinenstätten Ayutthayas. Der Geschichtspark Ayutthaya umfasst die gesamte Stadt, wodurch sich ein weitläufiges Gelände ergibt, auf dem es viel zu sehen und zu erkunden gibt. Der Park wurde 1991 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Nach einem ausgiebigen Rundgang, kauften wir auf dem Rückweg die Bustickets für die Weiterreise nach Sukhothai, für 300 Baht p.P. Nachmittags machten wir spontan eine rund zweistündige Bootsrundfahrt durch die Kanäle der Stadt, die an mehreren Tempelanlagen stoppte. Diese Fahrten führen auch durch den alten Stadtkern Ayutthayas, in dem die Bewohner zum Teil noch sehr traditionell in spärlichen Unterkünften leben. Dort zeigt sich die Stadt von einer völlig anderen Seite. Abends aßen wir in einem kleinen Straßenrestaurant ein wahnsinnig leckeres Green Curry und buchten später im Hostel bei einem kühlen Chang Bier online unsere nächste Unterkunft in Sukothai.

day 3   -   Sukhothai

Die Reise ging weiter und wir fuhren mit einem TukTuk für 120 Baht zur Bushaltestelle außerhalb der Stadt, von wo aus eine sechsstündige Fahrt nach Sukhothai auf uns wartete. In Sukhothai angekommen, tappten wir gleich in die erste Touristenfalle, denn wir haben uns von einem der unzähligen Songthaew Fahrer abfangen lassen. Das Vorgehen ist ruppig und schnell, daher sollte man nach der Ankunft an einem Busbahnhof o.ä. lieber erst einmal zur Seite gehen und sich in Ruhe einen Überblick verschaffen. Für die TukTuks und Songthaews gilt, immer den Preis vorab zu verhandeln. Dieser wird grundsätzlich erst einmal hoch angesetzt aber spätestens wenn man sich abwendet, kommen einem die Fahrer preislich entgegen. Für 300 Baht (ein TukTuk hätte weniger als die Hälfte gekostet) wurden wir also nach Alt Sukhothai ins Guesthouse Old City Boutique House gebracht. Nach einem kleinen Rundgang durch Sukhothai, trafen wir im "Historical Park" auf ein riesiges Fest zu Ehren des drei Monate zuvor verstorbenen Königs. Die Königsfamilie ist in Thailand hoch angesehen und wird von vielen verehrt. Daher wurde nach dem Tod des Königs auch eine einjährige Staatstrauer angeordnet, die zur Folge hatte, dass einerseits alles staatlich Angestellten nur noch schwarze Kleidung tragen durften, andererseits aber auch viele große Feste zu Ehren des alten Königs veranstaltet wurden. Auf ein solches trafen wir also in Sukhothai und verbrachten, bei einer großen Auswahl an Streetfood, Getränken und Schaustellern, einen sehr schönen Abend im Historical Park.

day 4   -   Sukhothai

Nach einem leckeren Frühstück im "Coffee Cup", kauften wir bei "Win Tour" die Bustickets für die Weiterreise nach Chiang Mai für 207 Baht p.P. Anschließend leihten wir uns zwei Fahrräder im Guesthouse für je 30 Baht und fuhren damit durch den Historical Park und das umliegende Gelände (Eintritt=10Baht). Trotz einer kleinen Rad-Panne war es ein toller Ausflug mit vielen kulturellen Highlights. Besonders beeindruckend ist die große, sitzende Buddha Statue im "Wat Sri Chum", die man sich unbedingt ansehen sollte. Abends buchten wir online unsere Unterkunft in Phuket und die Flugickets bei AirAsia von Chiang Mai nach Phuket. Es erwies sich als schwierig und nervenaufreibend, da die Seite der AirAsia nicht sehr mobilfreundlich ist. Wer dort spontan bucht, sollte sich unbedingt vorher ein Kundenkonto anlegen, um auch im Nachgang noch Zugriff auf die Flugdaten zu erhalten!

day 5   -   Chiang Mai

Nach dem Frühstück, wurden wir freundlicherweise von unserem Gastgeber mit einem selfmade Mofataxi unentgeltlich zum Busbahnhof gefahren. Diese nette und zuvorkommende Art sollte uns auf unserer Reise noch öfter begegnen und macht das Backpacking in Thailand umso schöner. Die anschließende Busfahrt nach Chiang Mai verlängerte sich von fünf auf etwa sechs Stunden, da der Bus immer wieder anhalten musste, um neue Passagiere aufzusammeln und dadurch zwischenzeitlich sehr überfüllt war. Auch der Start war etwas holprig, da kurz nach Fahrtbeginn der Keilriemen riss. Aber sowas hat ein guter, thailändischer Busfahrer im Handschuhfach liegen und zackig getauscht ;) In Chiang Mai angekommen, fuhren wir mit einem Songthaew zum Guesthouse der Chiang Mai Trekking Veranstalter, dort nahmen wir zum ersten Mal den an jeder Ecke Thailands angebotenen Wäscheservice für 40 Baht/kg in Anspruch. Bei Chiang Mai Trekking hatten wir bereits vorab eine dreitägige Trekkingtour gebucht und können den Veranstalter ganz klar weiterempfehlen. Das mehrtägige Trekking in Chiang Mai's Bergen ist ein absolutes Muss und ein tolles Highlight beim Backpacking in Thailand. Nach einem Vorgespräch mit unserem Guide Ping, schlenderten wir später noch durch die Altstadt Chiang Mai's.

day 6   -   Trekking Chiang Mai

Tag sechs beim Backpacking Thailand bescherte uns einen der Höhepunkte auf unserer Reise. Um 8:30 Uhr starteten wir in einer achtköpfigen Gruppe mit zwei Guides im Songthaew zu einem lokalen Markt, den wir nach ca. 1,5 Stunden Fahrt erreichten. Dort besorgten die Guides etwas Proviant für die Tour und wir hatten ein wenig Zeit zum Bummeln. Nach weiteren 30 Minuten Fahrt kamen wir zum "Mork Fa Waterfall". Ein schöner, etwas abseits gelegener Wasserfall, in dem wir baden und uns abkühlen konnten und fuhren anschließend zum Mittagessen zu einem nahegelegen, kleinen Straßenrestaurant. Nach wiederum 45 Minuten Fahrt hinauf in die Berge, brachen wir zu einer rund dreistündigen Wanderung durch den Dschungel auf, auf der die endgültige Route erst unterwegs festgelegt wurde, nachdem unsere Guides die Fitness der Gruppe einschätzen konnten. Mit sehr unterhaltsamen und lehrreichen Geschichten und Stopps, führte man uns in ein kleines Dorf des Karen Stammes mitten im Dschungel. Fernab von Strom und Zivilisation, aßen wir dort zu Abend, was uns frisch von den Dorfbewohnern zubereitet wurde und übernachteten gemeinsam in einer großen Holzhütte, gleich neben einem kleinen Bachlauf. Die Atmosphäre und Geräuschkulisse dort sind überragend und die Umgebung wunderschön. Die nächtlichen Wanderungen zum Toilettenhäuschen im tiefschwarzen Dschungel, in dem überall etwas raschelt und sich bewegt, sowie die kalte Bachwasserdusche am Morgen, machen diese Tour richtig aufregend. Ein mehrtägiges Dschungeltrekking ist ein absolut unverzichtbares Abenteuer beim Backpacking in Thailand.

day 7   -   Trekking Chiang Mai

Nach dem Frühstück starteten wir gegen 9:30 Uhr zu einem viereinhalbstündigen Fußmarsch zum "Mae Taeng River". Diese Wanderung war aufgrund der Hitze, des Tempos und des Anstiegs im Gelände wirklich anstrengend aber oben angekommen auch umso beeindruckender. Unterwegs erhielten wir wieder jede Menge Informationen über Flora und Fauna des Dschungels und unser Guide Ping fischte zur praktischen Veranschaulichung eine pizzatellergroße Spinne vom Baum ;) Als wir den "Mae Taeng" erreichten, machten wir uns auf, zu einer 45 minütigen Bambus Floßfahrt in Richtung eines Elephant Camps. Dort stoppten wir zum Mittagessen und trafen anschließend auf zwei Elefanten, die wir mit Bananen füttern und mit ihnen im Fluss baden konnten. Leider wurde hier auch auf Wunsch das Reiten auf den Tieren angeboten, wir möchten aber an jeden appellieren, dies aufgrund des Tierschutzes entschieden abzulehnen. Weitere 30 Minuten Floßfahrt später, erreichten wir ein kleines Bergdorf, in dem wir wieder einmal von den Dorfbewohnern mehr als köstlich bekocht wurden. Den Abend ließen wir mit einem kühlen Bier, Sticky Rice aus dem Bambusrohr und Gitarrenmusik am Lagerfeuer ausklingen. Zum Abschluss zeigte sich der Dschungel noch einmal von seiner schönsten Seite, als sich das Toilettenhäuschen als Nachtlager einer wirklich fies großen Spinne entpuppte, an die sich nicht einmal unsere Guides heranwagten ... ;)

day 8   -   Trekking Chiang Mai

Am Morgen brachen wir auf, zu einer zweistündigen Floßfahrt zum nächsten Dorf, wo das Trekking dann leider schon wieder endete. Mit einem kostenlosen Zwischenstopp in einer Schmetterlings- und Orchideenfarm, fuhren wir in einem Songthaew zurück nach Chiang Mai. Wieder im Guesthouse angekommen, durften wir dort noch einmal kostenlos ein Zimmer zum Duschen und Umpacken nutzen. Unser Fazit: Dieses Trekking ist ein Muss beim Backpacking in Thailand und wir können den Veranstalter Chiang Mai Trekking ganz klar weiterempfehlen. Im späten Nachmittag besuchten wir noch einen Straßenmarkt an der "Bumrung Buri Rd", auf dem wir an einem kleinen Stand eine der besten Tom Yum Suppen Thailand's genießen durften. Mit dem TukTuk ging es dann noch am gleichen Abend zum Flughafen und weiter nach Phuket. Dort angekommen, fuhren wir mit einem Taxi zum "Patong Beach", wo wir auch nach Mitternacht noch freundlich im Alen and Umberto Guesthouse empfangen wurden.


Backpacking Thailand - Der Süden


day 9   -   Phuket

Bevor wir zum Strand gingen, frühstückten wir in einem kleinen Café und buchten unsere Unterkunft auf Koh Lanta sowie die Speedboat Tickets bei der Tigerline, für die Fahrt nach Koh Lanta am kommenden Tag, für 3500 Baht inklusive Transfer. Während der Low Season von Juli bis Oktober sind viele Fähren außer Betrieb, in dieser Zeit kann man alternativ mit dem Bus über Krabi anreisen. Der Weg zum Strand in Phuket ist mit unzähligen Shoppingmöglichkeiten und Straßenständen gesäumt. Der Strand an sich ist sauber und bietet viele Wassersportaktivitäten aber leider ist er ziemlich überlaufen und hebt sich daher nicht sehr von anderen Touristenhochburgen ab. Abends aßen wir im chinesischen Restaurant "Your Kitchen" frischen und leckeren Fisch und wagten uns anschließend zur nahegelegenen Bangla, auf der ein wahnsinniger Andrang herrscht und gefühlt eine Millionen Werber für PingPong Shows ihr Unwesen treiben. Die Shoppingmeile in dieser Straße verwandelt sich abends im Handumdrehen in ein sehr buntes und eigenwilliges Ausgeh- und Spaßviertel ;) Ein schräges aber auch amüsantes Erlebnis beim Backpacking in Thailand.

day 10   -   Koh Lanta, Klong Khong Beach

An Tag zehn startete der Inselhopping Teil unserer Backpacking Reise durch Thailand. Um sechs Uhr morgens brachte uns ein Bus der Tigerline zum "Rassada Pier". Nach der Überfahrt mit einem Speedboat, wurden wir von einem Songthaew zu unserer Strandhütte im New Coconut am Khlong Khong Beach gebracht. Dort wird man von einem traumhaften Strand, netten Menschen und einer winzigen Bambushütte empfangen, die ganz schlicht ausgestattet ist, mit einer Matratze, einem Ventilator, einer Toilette und einer Kaltwasserdusche. Der Strand und das Meer sind überragend schön und die einfache Hütte am Strand machte für uns alles rundum perfekt. Wer etwas mehr Komfort und Platz bevorzugt, für den bietet das New Coconut auch größere Bungalows ;) Am Abend besuchten wir das hauseigene Restaurant und genossen den schönen Sonnenuntergang am Meer.

day 11   -   Koh Lanta, Klong Khong Beach

Wir frühstückten am Strand und gönnten uns anschließend einen faulen Tag am Meer, mit ein paar schönen Strand-spaziergängen, der ein oder anderen Abkühlung im türkisfarbenen Wasser und sehr leckeren Cocktails von der New Coconut Bar. Abends machten wir einen privaten, thailändischen Kochkurs am Strand bei "Kwan's Cookery", den wir spontan am Vorabend im hauseigenen Restaurant gebucht hatten und kredenzten uns ein Green Curry, eine Tom Kha Suppe und eine Tom Yum Suppe, sowie ein Massaman Curry. Weil wir uns von der Gelassenheit an diesem Fleckchen so mitreißen ließen, entschlossen wir uns spontan, unseren Aufenthalt um einen Tag zu verlängern.

day 12   -   Koh Lanta, Klong Khong Beach

Über unsere Unterkunft hatten wir am Vortag einen Roller gemietet, mit dem wir zum "Mu Ko Lanta Nationalpark" fuhren. Dieser wurde 1990 gegründet und besteht aus mehreren Inseln, mit einer Gesamtfläche von 134 km². Dort trifft man unter anderem auf freche Äffchen und traumhaft leere Strände, die zum Spazieren gehen und Faulenzen einladen. Mit einem Zwischenstopp am "Bamboo Beach", fuhren wir später zurück und buchten unterwegs noch für den kommenden Tag eine Schnorcheltour für 1500 Baht p.P. bei den "Blue Planet Divers", sowie Fährtickets bei der Tigerline zur Überfahrt nach Koh Jum für 960 Baht und unsere dortige Unterkunft.

day 13   -   Koh Lanta, Klong Khong Beach

Um 07:15 Uhr wurden wir vom Veranstalter zum Schnorcheln abgeholt. Eine Schnorcheltour ist ein tolles Highlight beim Backpacking Thailand und noch dazu in Südostasien wirklich günstig. On top waren das Frühstück, Softdrinks, Obst und Lunch inklusive. Wir steuerten zwei verschiedene Schnorchelspots an, während uns vorab die dort heimischen Fischarten gezeigt und viel dazu erklärt wurde und nach dem Sprung ins kühle Nass wurde es auf Anhieb aufregend und bunt. Während man hinter jedem Felsen etwas Neues entdeckt, schwimmt man durch unzählige, bunte Fischschwärme hindurch und ist mittendrin statt nur dabei ;)

Koh Lanta eignet sich sehr gut zum Schnorcheln und Tauchen und wir fühlten uns bei den "Blue Planet Divers" gut aufgehoben. Wir waren mit einer gemischten Gruppe aus Tauchern, Tauchanfängern und Schnorchlern unterwegs, bei der ausreichend Guides zur Betreuung dabei waren. Ein sehr lohnenswerter Ausflug, den man auf Koh Lanta unbedingt machen sollte. Gegen 15:30 Uhr brachte man uns zurück zum Hotel und wir aßen im "Where else" am Strand zu Abend. Am Khlong Khong Beach ist es tagsüber herrlich ruhig und abends locken viele Strandbars und Feuerkünstler, die einen Ruckzuck in ihre Show integrieren. Zum Abschluss des Tages, gönnten wir uns fast schon klischeehaft noch eine einstündige, entspannende Sunburn Massage im New Coconut für 450 Baht p.P. Unser Fazit: Der Klong Khong Beach war definitiv die richtige Entscheidung und erhält eine ganz klare Empfehlung von uns.

day 14   -   Koh Jum

Um Koh Jum zu erreichen, nutzten wir die Fähre von Koh Lanta nach Krabi. Unterwegs wird man mitten auf dem Meer "ausgesetzt" und ist auf die Longboats der auf Koh Jum ansässigen Hotelbetreiber angewiesen. Unsere sehr schlichte Unterkunft Last Fisher liegt in einer kleinen Bucht im Inselteil Koh Pu und verfügt über verschieden große Holzhütten direkt am Strand. Dort erwarten einen völlige Abgeschiedenheit und Ruhe. Von einer Rollerfahrt in diesem Inselteil ist aufgrund der einzigen Zufahrtsstraße, in Form eines eigenwilligen Waldweges, dringend abzuraten und auch der Fußweg in das nächste Dorf ist mühsam und nicht wirklich lohnenswert. Am Strand liegen nur wenige Hotels, daher ist es entsprechend ruhig. Um für ein bisschen Unterhaltung zu sorgen, kann man sich im Last Fisher Schnorchelausrüstung ausleihen.

day 15   -   Koh Jum

Nach dem kostenlosen Frühstück, packte uns die Unternehmungslust und wir wagten den etwa zwei Kilometer langen Fußmarsch zum nächstgelegenen Ort. Die Wanderung war aufgrund der Hitze anstrengend und in dem kleinen Dorf erwartet einen leider nicht viel mehr als ein winziger, privater Einkaufsladen und streunende Hunde, die sich nicht mehr abschütteln lassen ;) Auf dem Weg dorthin, kommt man jedoch noch an einem weiteren schönen Strand vorbei, der etwas abgeschieden liegt und zum Verweilen einlädt. Zurück an unserer Unterkunft, verbrachten wir den Rest des Tages am Meer, genossen abends ein köstliches Karee (Yellow) Curry aus der hauseigenen Küche und besuchten später eine kleine Strandbar gleich nebenan, die zum Last Fisher gehört. Achtung - Nächtliche Spaziergänge am Meer sollten nur mit Taschenlampe in Angriff genommen werden, da der Strand nicht wirklich beleuchtet ist und nach Sonnenuntergang nur so vor stattlichen Krebsen wimmelt.

day 16   -   Koh Jum

Letzter Tag auf Koh Jum. Wir gönnten uns einen weiteren faulen Tag am Strand und buchten online unsere Fährtickets nach Krabi für 960 Baht und die VIP-Nachtbus Tickets für ca. 2000 Baht von Krabi nach Bangkok. Koh Jum verließen wir tags darauf mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die Abgeschiedenheit und Ruhe waren großartig, allerdings waren drei Tage im Nachhinein dann doch vielleicht etwas zu lang. Was uns absolut gar nicht gefallen hat war, dass man sich in der Strandbar des Last Fisher gegen Aufpreis ein kleines Äffchen an der Leine zum ganztägigen Privatvergnügen ausleihen konnte und es tatsächlich Idioten gab, die dieses Angebot nutzten ...

day 17   -   Krabi

An Tag 17 starteten wir zu unserem letzten Stopp beim Backpacking in Thailand. Nach dem Frühstück ging es mit dem Longtail hinaus auf's Meer, wo wir wieder von der Fähre eingesammelt wurden. Mit etwas Verspätung erreichten wir gut anderthalb Stunden später Krabi und fuhren mit einem Songthaew für 150 Baht vom Hafen zum Busterminal. Da wir noch etwas Zeit bis zur Abfahrt hatten, besuchten wir einen Wochenmarkt, der etwa zehn Gehminuten entfernt liegt. Mit dem Nachtbus starteten wir anschließend unsere zwölfstündige Fahrt nach Bangkok. Die VIP Busse sind wirklich komfortabel, mit 24 großen und weit zurückstellbaren Sitzen, außerdem sind Snacks und Getränke inklusive. Allerdings laufen die Klimaanlagen in den Bussen die ganze Nacht durch, weshalb man trotz dünner Decke leider sehr schnell friert.

day 18   -   Bangkok - Backpacking Thailand

Wir erreichten gegen sechs Uhr morgens den Busbahnhof in Bangkok. Erst eine gute halbe Stunde später bemerkten wir, dass wir am falschen Bahnhof gelandet waren - Northern statt Southern. Also kämpften wir uns durch die überteuerte Taxi Meute hindurch bis zu den TukTuks und handelten dort eine 300 Baht Fahrt zu unserem Hotel Chillax Resort aus. Beim Hotel angekommen, war es noch zu früh zum Einchecken also gaben wir unser Gepäck ab und frühstückten in einem Café in der Nähe. Im Anschluss besuchten wir einen typischen Lebensmittelmarkt der Einheimischen, der nicht nur optisch eine absolute Reizüberflutung war, die uns aus dem Staunen nicht mehr herauskommen ließ. Die Größe dieser Märkte, die Vielfalt der Lebensmittel und vorallem die Art und Weise, wie die Waren ausliegen und angeboten werden, ist in Bangkok nochmal eine ganz andere Hausnummer. Als wir uns satte gesehen hatten, machten wir uns auf den Weg zur nahegelegenen Khao San Road. Diese Straße ist DIE Backpackermeile und ein Muss auf jeder Rucksackreise durch Thailand. Dort befinden sich jede Menge Restaurants, Bars und Shoppingmöglichkeiten aber auch dort gilt nichts zu kaufen, ohne vorher zu handeln. Aufgrund der hohen Touristendichte sind die Preise in dieser Straße, besonders für Souvenirs, deutlich höher. Nachdem wir später unser Zimmer im Hotel beziehen konnten, kehrten wir abends noch einmal zurück zur Khao San Road und bescherten uns die berühmt berüchtigte "One Night in Bangkok" mit ordentlichem Hangover ;)

day 19   -   Bangkok

Um Bangkok zu erkunden, fuhren wir mit einem Expressboot für super günstige 15 Baht p.P. ein Stück flussabwärts. Wir wechselten zum Skytrain, frühstückten in der Stadt und suchten unter anderem den "Pratunam Market" auf. Leider empfanden wir diesen als nicht so sehenswert wie erhofft. Mitbringsel sind dort allerdings deutlich günstiger zu erwerben als in der "Khao San Road". Zurück im Hotel, genossen wir später vom hoteleigenen Dachpool aus den Sonnenuntergang über den Dächern der Stadt und aßen anschließend bei "Magic Max" in der "Khao San Road" zu Abend. Dieses Restaurant ist absolut empfehlenswert. Es ist bekannt für das sehr gute Essen und den smarten Gastgeber mit Zaubereinlagen, in die man ruck zuck mit eingebunden wird ;) Man muss nur etwas Wartezeit einplanen, denn die Plätze bei Magic Max sind heiß begehrt.

day 20   -   Bangkok

Nach dem Frühstück fuhren wir noch einmal mit dem Expressboot flussabwärts, um den "Großen Palast" zu besuchen aber leider erhält man dort nur gegen Vorlage des Reisepasses Eintritt. Da wir dies im Vorfeld nicht wussten, suchten wir stattdessen den "Wat Pho" auf, eine buddhistische Tempelanlage, die südlich vom "Großen Palast" liegt und unter anderem für einen riesigen, 46 Meter langen, liegenden Buddha bekannt ist. In allen Tempelanlagen muss auf die Kleidung geachtet werden, die Knie und Schultern sollten bedeckt sein, andernfalls muss man sich zur Verfügung gestellte Leihkleidung überwerfen. Nach einem schönen Rundgang, erreichten wir später den "Lumpini Park", der zu einem Spaziergang um den See einlädt. Wir durften einem gratis Konzert des "Bangkok Symphony Orchestra" lauschen und genossen einen fantastischen Sonnenuntergang am See mit Blick auf Bangkok's Skyline. Mit dem Skytrain fuhren wir später weiter zur berühmten "PatPong Road" aber für die gibt es von uns leider Daumen runter. Die "Bangla" in Phuket entspricht sehr viel mehr dem, was man von der berüchtigten "PatPong" erwartet. Mit U-Bahn und Songthaew ging es für uns zurück zur "Khao San Road", wo es sich unserer Meinung nach besser feiern lässt, wenn man nicht unbedingt Wert auf Poledance und PingPong Shows legt ;)

day 21   -   Bangkok

Der letzte Tag unserer schönen Backpacking Thailand Reise war angebrochen und nach dem Frühstücksbuffet im Hotel, brachte uns ein Taxi zum Flughafen Bangkok, wo wir wehmütig die lange Heimreise antraten... Thailand hat uns rundum gut gefallen und wird definitiv noch für viele Vermissen-Momente sorgen!


Backpacking Thailand 3 Wochen