Backpacking Thailand

day 1   -   Ayutthaya

Tag eins unserer aufregenden Backpacking Reise durch Thailand. Am Vormittag landeten wir in Bangkok, vom Flughafen aus kann man mit der Bahn in die Stadt fahren (sehr günstig). Da wir den Umweg über die Stadt meiden wollten, buchten wir über die elektronischen Terminals am Airport ein Taxi, um auf schnellstem Wege nach Ayutthaya zu kommen. Flughafengebühr und Maut sind hier im Preis inkl. Fahrtzeit ca. eine Stunde. Die Taxis an den Flughäfen sind vergleichsweise teuer, hier heißt es unbedingt runterhandeln! Wir hatten den Preis schnell um ein Drittel gesenkt, waren aber mit 1200 Baht (inkl. Maut für 60 Baht) immer noch recht teuer unterwegs. (Grundsätzlich gilt: auf Taxameter bestehen! Aber da stießen wir am Flughafen auf taube Ohren ...) Bei Taxi Fahrten in der Stadt jedoch immer vorab auf direkte Fahrten ohne Umwege bestehen und die Preise vor Fahrtbeginn aushandeln.

 

In Ayutthaya, der alten siamesischen Hauptstadt, waren wir im Sleepaholic Hostel untergebracht. Wir wagten einen kleinen Rundgang und entdeckten schnell die ersten kulturellen Schätze Ayutthaya's. Abends besuchten wir den naheliegenden Nachtmarkt mit seinen vielen kleinen verschiedenen Ständen. Zudem gab es eine riesige Auswahl an traditionellem Streetfood und wir probierten zwei sehr leckere Suppen für umgerechnet nur je einen Euro. Auf dem Heimweg stoppten wir an einer kleinen Bar, in der wir unsere Affinität für Chang Beer entwickelten ;) Den Abschluss fanden wir dann auf der Terrasse unseres Hostels, mit Live Musik vom Junk House Café & Bar nebenan. Und schon am ersten Tag stand fest: Es gibt nichts Besseres als das Essen der Markt- und Straßenstände. Egal wohin man kommt, es schmeckt!

day 2

Nach dem Frühstück besuchten wir die Ruinenstätten Ayutthaya's und kauften anschließend unsere Bustickets nach Sukothai (300 Baht/pP). Nachmittags machten wir spontan eine rund zwei stündige Bootsrundfahrt, die an mehreren Tempelanlagen hielt. Die Fahrt führte auch durch den alten Stadtkern, in dem die Anwohner zum Teil noch ganz traditionell und urtümlich leben.  Abends aßen wir in einem kleinen Straßenrestaurant ein super leckeres green Curry für 100 Baht. Bei einem kühlen Chang im Hostel, buchten wir online unsere nächste Unterkunft in Sukothai.

day 3   -   Sukhothai

Wir fuhren mit einem TukTuk für 120 Baht zur Bushaltestelle außerhalb der Stadt, wo eine sechs stündige Fahrt nach Sukhothai auf uns wartete. Für die TukTuks und Songthaews gilt: Immer den Preis vorab verhandeln! Tipp: Spätestens wenn man sich abwendet, kommen einem die Fahrer preislich entgegen ;) In Sukhothai angekommen, sind wir dann gleich in die erste Falle getappt und haben uns von einem der unzähligen Songthaew Fahrer abfangen lassen. Das Vorgehen ist recht ruppig und schnell, daher lieber nach einer Ankunft erst mal zur Seite gehen und sich einen Überblick verschaffen. Für 300 Baht (ein TukTuk hätte etwa die Hälfte gekostet) wurden wir nach Alt Sukhothai ins Guesthouse Old City Boutique House gebracht. Nach einem kleinen Rundgang, trafen wir auf ein großes Fest zu Ehren des verstorbenen Königs im Historical Park.

day 4

Nach einem leckeren Frühstück für 180 Baht/pP im Coffee Cup, kauften wir uns bei Win Tour unsere Bustickets für die Weiterreise nach Chiang Mai (207 Baht/pP). Anschließend leihten wir uns Räder im Guesthouse für je 30 Baht und durchquerten den Historical Park und das umliegende Gelände (Eintritt= 10Baht). Tipp: Der Eintritt muss auch bei Verlassen und Wiedereintritt des Parks nur einmal bezahlt werden. Trotz einer kleinen Rad-Panne war es ein toller Ausflug. Besonders beeindruckend ist die große, sitzende Buddha Statue im Wat Sri Chum. Abends buchten wir online per Handy unsere Unterkunft in Phuket und die Tickets bei AirAsia für den Flug von Chiang Mai nach Phuket. Es erwies sich als schwierig und nervenaufreibend, da die Seite der AirAsia nicht sehr mobilfreundlich ist. Unbedingt vorher bei der Fluggesellschaft anmelden, um im Nachgang Zugriff auf die Flugdaten zu erhalten!

day 5   -   Chiang Mai

Nachdem wir uns nochmals mit einem Frühstück im Coffee Cup gestärkt hatten, wurden wir freundlicherweise von unserem Gastgeber mit seinem selfmade Mofataxi kostenlos zum Busbahnhof gefahren. Die anschließende Fahrt nach Chiang Mai verlängerte sich von fünf auf etwa sechs Stunden, da der Bus immer wieder anhielt und zwischenzeitlich sehr überfüllt war. Auch der Start war etwas holprig, da kurz nach Fahrtantritt der Keilriemen riss. Aber sowas hat ein guter thailändischer Busfahrer im Handschuhfach und zackig getauscht .. ;)

In Chiang Mai angekommen, fuhren wir mit einem Songthaew zum Guesthouse der Chiang Mai Trekking Veranstalter. Hier nahmen wir zum ersten Mal den überall angebotenen Wäscheservice für 40 Baht/kg in Anspruch. Bei Chiang Mai Trekking hatte ich bereits vorab eine dreitägige Tour gebucht und kann eine absolute Empfehlung für den Veranstalter und die Tour aussprechen! Das mehrtägige Trekking in Chiang Mai's Bergen ist ein absolutes Muss! Nach einem Vorgespräch mit unserem Guide Ping, schlenderten wir noch Richtung Altstadt.

day 6   -   Trekking Chiang Mai

Um 8:30 Uhr starteten wir mit einer achtköpfigen Gruppe und zwei Guides in einem Songthaew zu einem lokalen Markt (ca. 1,5 Stunden Fahrt), wo wir etwas Proviant besorgten. Nach weiteren 30 Minuten Fahrt erreichten wir den Mork Fa Waterfall, in dem wir baden konnten und fuhren anschließend zu einem nahegelegen kleinen Restaurant, wo wir zu Mittag aßen. Nach wiederum 45 Minuten Fahrt bergauf, starteten wir zu einer dreistündigen Wanderung durch den Dschungel, bei dem wir die endgültige Route erst unterwegs festlegten, nachdem unsere Guides die Fitness der Gruppe einschätzen konnten. Mit unterhaltsamen und lehrreichen Geschichten und Stopps, führte man uns in ein kleines Dorf des Karen Stammes mitten im Dschungel. Fernab von Strom und Zivilisation, aßen wir hier zu Abend und übernachteten in einem gemeinsamen Schlafraum, gleich neben einem kleinen Fluss. Die Atmosphäre war überragend und die Umgebung wunderschön. Die nächtlichen Wanderungen durch die Dunkelheit, um das Toilettenhäuschen zu erreichen und die kalte Dschungeldusche am Morgen, machten es zudem sehr abenteuerlich ;)

day 7

Nach dem Frühstück starteten wir um 9:30 Uhr zu einem viereinhalbstündigen Fußmarsch zum Mae Taeng River. Diese Wanderung war aufgrund der Hitze, des Tempos und des Anstiegs wirklich anstrengend aber oben angekommen umso beeindruckender. Unterwegs erhielten wir wieder jede Menge Informationen über Flora und Fauna und unser Guide Ping fischte zur Veranschaulichung ganz nebenbei eine pizzatellergroße Spinne vom Baum ;) Wir erreichten den Mae Taeng und machten uns zu einer 45 minütigen Bambus Floßfahrt in Richtung eines Elephant Camps auf. Dort stoppten wir zum Mittagessen und trafen anschließend auf zwei Elefanten, die wir füttern und mit ihnen im Fluss baden konnten. Weitere 30 Minuten Floßfahrt später, erreichten wir ein kleines Bergdorf, wo wir wieder mal köstlich bekocht wurden. Den Abend ließen wir mit Bier, Sticky Rice aus einem Bambusrohr und Gitarrenmusik am Lagerfeuer ausklingen. Zum Abschluss zeigte sich der Dschungel nochmal von seiner schönsten Seite, als das Toilettenhäuschen zum Nachtlager einer fies großen Spinne wurde ... ;)

day 8

Nach dem Frühstück startete eine zweistündige Floßfahrt zum nächsten Ort, wo das Trekking leider schon wieder endete. Mit einem gratis Zwischenstopp in einer Schmetterlings-/Orchideenfarm, fuhren wir in einem Songthaew zurück nach Chiang Mai. Zurück im Guesthouse, durften wir noch einmal kostenlos ein Zimmer zum Duschen und Umpacken nutzen. Fazit: Diese Tour ist ein Muss und ich gebe eine Empfehlung für den Veranstalter  von Chiang Mai Trekking.

 

Anschließend besuchten wir noch einen Markt an der Bumrung Buri Rd, wo ich an einem kleinen Straßenstand eine der besten Tom Yum Suppen Thailand's genießen durfte. Mit dem TukTuk ging's dann noch am gleichen Abend zum Flughafen. In Phuket angekommen, fuhren wir mit einem Taxi (800 Baht) zum Patong Beach. Hier wurden wir auch nach Mitternacht noch freundlich im Alen and Umberto Guesthouse empfangen.

day 9   -   Phuket

Bevor es zum Strand ging, frühstückten wir in einem kleinen Café und buchten unsere Unterkunft auf Koh Lanta sowie Speedboat Tickets bei der Tigerline für den kommenden Tag (3500 Baht inkl. Transfer/PayPal). Der Weg zum Strand ist mit unzähligen Shoppingmöglichkeiten und Straßenständen gesäumt. Der Strand selbst ist sauber und bietet einige Wassersportaktivitäten. Leider ist er sehr überlaufen und hebt sich daher nicht sehr von anderen Touristenhochburgen ab.  Abends aßen wir im chinesischen Restaurant Your Kitchen sehr frischen und sehr sehr leckeren Fisch und wagten uns anschließend zur nahegelegenen Bangla, wo ein wahnsinniger Andrang herrschte und gefühlt eine Millionen Werber für PingPong Shows ihr Unwesen trieben. Die Shoppingmeile verwandelt sich abends im Handumdrehen in ein sehr eigenwilliges Ausgehviertel. Mein Fazit: Zur Bangla kann man, muss man aber nicht ;)

day 10   -   Koh Lanta, Klong Khong Beach

Um sechs Uhr morgens brachte uns ein Bus der Tigerline zum Rassada Pier. Nach der Überfahrt mit einem Speedboat fuhren wurden wir von einem Songthaew der zu unserer Strandhütte im New Coconut am Klong Khong Beach gebracht. Hier erwarteten uns ein chilliger Strand, nette Leute und eine winzige Bambushütte, schlicht ausgestattet mit Schlafplatz, Ventilator, Toilette und kalter Dusche. Der Strand und das Meer waren traumhaft schön (morgens Flut, mittags Ebbe) und die einfache Hütte am Strand machte es rundum perfekt. Abends besuchten wir das hauseigene Restaurant mit Bar und genossen den Sonnenuntergang am Meer.

day 11

Wir frühstückten am Strand und genossen anschließend einen faulen Tag. Abends machten wir einen privaten, thailändischen Kochkurs im hauseigenen Restaurant bei Kwan's Cookery, den wir spontan am Vorabend gebucht hatten und kredenzten uns ein green Curry, eine Tom Kha- und eine Tom Yum Suppe, sowie ein Massaman Curry. Weil wir uns von der Gelassenheit an diesem Fleckchen so mitreißen ließen, entschlossen wir uns spontan, unseren Aufenthalt um einen Tag bis montags zu verlängern.

day 12

Über unsere Unterkunft hatten wir am Vortag einen Roller gemietet, mit dem wir zum Mu Ko Lanta Nationalpark fuhren. Dieser bietet einen Baumerkundungspfad, freche Äffchen und traumhaft leere Strände. Mit Zwischenstopp am Bamboo Beach fuhren wir später zurück und buchten anschließend für den kommenden Tag eine Schnorcheltour (1500 Baht pP) bei Blue Planet Divers, sowie Fährtickets bei der Tigerline zur Überfahrt nach KohJum für 960 Baht und unsere dortige Unterkunft.

day 13

Um 7:15 Uhr wurden wir vom Veranstalter zur Schnorcheltour abgeholt. Frühstück, Softdrinks, Obst und Mittagessen waren an Bord des Bootes inklusive. Wir steuerten zwei Schnorchelstellen an. Uns wurden vorab die dort heimischen Fischarten gezeigt und erklärt und nach dem Sprung ins kühle Nass wurde es dann aufregend und bunt! Während man hinter jedem Stein etwas Neues entdeckt, schwimmt man durch unzählige Fischschwärme hindurch und ist mittendrin statt nur dabei ;) Die Gegend um Koh Lanta eignet sich sehr gut zum Schnorcheln und Tauchen. Wir fühlten uns gut aufgehoben und waren mit einer gemischten Gruppe aus Tauchern, Tauchanfängern und Schnorchlern unterwegs, bei der jeder seinen eigenen Guide hatte. Gegen 15:30 Uhr brachte man uns zurück zum Hotel und wir aßen im Where else am Strand zu Abend. Am Klong Khong Beach  ist es tagsüber herrlich ruhig und abends locken viele Strandbars und Feuerkünstler, die einen Ruckzuck in ihre Show integrieren. Zum Abschluss des Tages, gönnten wir uns noch eine einstündige Sunburn Massage im New Coconut für 450 Baht pP  Unser Fazit: Der Klong Khong Beach war definitiv die richtige Entscheidung!

day 14   -   Koh Jum

Um Koh Jum zu erreichen, nutzten wir die Fähre von Koh Lanta nach Krabi. Mitten drin wird man auf dem Meer "ausgesetzt" und ist auf die Longboats der auf Koh Jum Ansässigen Hotel- und Resort Betreiber angewiesen. Unsere schlichte Unterkunft Last Fisher liegt in einer kleinen Bucht im Inselteil Koh Pu und verfügt über verschieden große Holzhütten direkt am Strand. Hier erwartet einen völlige Abgeschiedenheit. Von einer Rollerfahrt ist aufgrund der einzigen Zufahrtsstraße in Form eines eigenwilligen Waldweges dringend abzuraten. Der Weg zu Fuß ins nächste Dorf ist mühsam und nicht wirklich lohnenswert. Der Strand weist nur wenige Resorts auf und ist entsprechend ruhig. Im Last Fisher ist es möglich Schnorchelausrüstung zu leihen und auf eigene Faust los zu paddeln.

day 15

Nach dem kostenlosen Frühstück, packte uns die Unternehmungslust und wir wagten den  etwa zwei Kilometer langen Fußmarsch ins nächstgelegene Dorf. Die Wanderung war aufgrund der Hitze sehr anstrengend und im Nachbarort erwartet einen leider nicht viel mehr als ein sehr kleiner, privater Einkaufsladen und der ein oder andere Hund, der sich nicht mehr abschütteln lässt ;) Auf dem Weg zum Dorf, kommt man jedoch noch an einem weiteren schönen Strand vorbei, der sehr abgelegen liegt und zum Verweilen einlädt. Zurück an unserer Unterkunft, verbrachten wir den Rest des Tages am Meer und genossen abends ein köstliches Karee (Yellow) Curry aus der hauseigenen Küche und suchten später noch die dazugehörige, kleine Strandbar nebenan auf. Nächtliche Spaziergänge am Meer sollten nur mit Taschenlampe in Angriff genommen werden. Der Strand ist nicht sonderlich gut beleuchtet und wimmelt nach Sonnenuntergang nur so vor stattlichen Krebsen.

day 16

Letzter Tag auf Koh Jum. Wir machten uns einen faulen Tag am Strand und buchten unsere Fährtickets nach Krabi (960 Baht/PayPal) und die VIP-Nachtbus Tickets (ca. 2000 B/PayPal) von Krabi nach Bangkok. Koh Jum verließen wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die Abgeschiedenheit und Ruhe waren großartig, wenn auch vielleicht für drei Tage etwas zu lang. Nicht begeistert waren wir allerdings davon, dass man sich in der Bar gegen Aufpreis ein kleines Äffchen an der Leine zum ganztägigen Privatvergnügen ausleihen konnte und es Idioten gab, die dieses Angebot nutzten ...

day 17   -   Krabi

Nach dem Frühstück ging es mit dem Longtail hinaus auf's Meer und zurück zur Fähre. Mit etwas Verspätung erreichten wir gut anderthalb Stunden später Krabi. Mit einem Songthaew fuhren wir für 150 Baht vom Hafen zum Busterminal. Da wir noch etwas Zeit bis zur Abfahrt hatten, besuchten wir einen Wochenmarkt, der etwa zehn Geh-Minuten entfernt ist. Mit dem Nachtbus starteten wir anschließend unsere zwölfstündige Fahrt nach Bangkok. Der VIP Bus war komfortabel mit 24 großen, weit zurück stellbaren Sitzen. Snacks und Getränke waren inklusive. Allerdings lief die Klimaanlage die ganze Nacht durch, weshalb man trotz dünner Decke leider gefroren hat.

day 18   -   Bangkok

Wir erreichten gegen sechs Uhr am Morgen den Busbahnhof in Bangkok. Erst eine gute halbe Stunde später bemerkten wir, dass wir am falschen Bahnhof gelandet waren, Northern statt Southern. Also kämpften wir uns durch die überteuerte Taxi-Meute durch bis zu den TukTuks und handelten dort eine 300 Baht Fahrt zu unserem Hotel Chillax Resort aus. Dort angekommen, war es noch zu früh zum Einchecken, also gaben wir unser Gepäck ab und frühstückten in einem Café. Im Anschluss besuchten wir einen Food Market der Einheimischen - ein absolutes Muss auf jeder Thailand Reise! Danach machten wir uns zur nahegelegenen KhaoSan Road auf, auf der sich jede Menge Shoppingmöglichkeiten bieten. Aber auch hier gilt, nichts kaufen, ohne zu handeln! Nachdem wir dann unser Zimmer im Hotel bezogen hatten, kehrten wir abends noch einmal zurück zur Khao San Road und bescherten uns die "One Night in Bangkok" mit ordentlichem Hangover ;)

day 19

Um Bangkok zu erkunden, fuhren wir mit einem Expressboot für 15 Baht pP ein Stück Fluss abwärts. Wir wechselten zum Skytrain, frühstückten in der Stadt und suchten u.a. den Pratanum Market auf. Leider empfand ich diesen als nicht so sehenswert wie erhofft. Mitbringsel sind hier allerdings deutlich günstiger zu erwerben als in der KhaoSan Road. Zurück im Hotel, genossen wir später vom hoteleigenen Dachpool aus den Sonnenuntergang über den Dächern der Stadt und aßen anschließend bei Magic Max an der KhaoSan Road zu Abend. Dieses Restaurant ist absolut empfehlenswert - sehr leckeres Essen und ein smarter Gastgeber mit Zaubereinlagen, in die man schnell mit eingebunden wird ;) Man sollte nur etwas Wartezeit einplanen, da die Plätze bei Magic Max heißbegehrt sind.

day 20

Nach dem Frühstück, in einem kleinen Café nahe unseres Hotels, fuhren wir noch einmal mit dem Expressboot Fluss abwärts, um den Großen Palast zu besuchen. Allerdings erhält man dort nur mit Reisepass Eintritt. Da wir dies im Vorfeld nicht wussten, suchten wir stattdessen den Wat Pho auf. Eine buddhistische Tempelanlage, die unmittelbar südlich vom Königspalast liegt und u.a. durch einen 46 Meter langen, liegenden Buddha beeindruckt. In allen Tempelanlagen muss auf die Kleidung geachtet werden. Knie und Schultern sollten bedeckt sein, andernfalls muss man sich zur Verfügung gestellte Leihkleidung überwerfen. Später erreichten wir den Lumpini Park, der zu einem Spaziergang um den See einlädt. Wir durften einem gratis Konzert des Bangkok Symphony Orchestra lauschen und genossen einen fantastischen Sonnenuntergang am See mit Blick auf Bangkok's Skyline. Mit dem Skytrain ging es weiter zur PatPong Road. Hier leider Daumen runter. Die Bangla in Phuket entspricht sehr viel mehr dem, was man von der berüchtigten PatPong erwartet. Mit U-Bahn und Songthaew ging es zurück zur KhaoSan, wo es sich (meiner Meinung nach) besser feiern lässt, wenn man nicht zwangsläufig Wert auf Poledance und PingPong Shows legt ;) Hier machten wir uns gleich nochmal auf den Weg zu Magic Max.

day 21

Der letzte Tag unserer wunderschönen Backpacking Reise durch Thailand war angebrochen und nach dem Frühstücksbuffet im Hotel für 250 Baht pP, brachte uns ein Taxi zum Flughafen, wo wir wehmütig die lange Heimreise antraten...


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