USA Westküste 2 Wochen - Reiseroute und Tipps

Roadtrip USA Westküste 2 Wochen - Reiseroute und Tipps
Golden Gate Bridge, San Francisco

Von Washington über Oregon nach Kalifornien

Wenn Du die Welt sehen willst, kommst Du nicht um die Vereinigten Staaten herum. Auch wenn eine Reise in die USA etwas tiefer in die Taschen greift, sorgen die günstigen Kraftstoffpreise vor Ort dafür, dass der gute alte Roadtrip immer noch perfekt ist, um Land und Leute kennenzulernen. Wenn Du die wunderschöne USA Westküste besuchen und dem Highway 101 folgen möchtest, dann findest Du hier viele Infos rund um die Planung Deines eigenen Roadtrip-Abenteuers entlang der schönen Pacific Coast. Wir haben unsere besten USA Tipps für Dich zusammengestellt und zeigen Dir eine tolle Reiseroute, um die USA Westküste in zwei aufregenden Wochen zu erobern.

USA Roadtrip auf dem Pacific Coast Highway

Roadtrip Westküste USA 2 Wochen - Reiseroute und Tipps

Du startest in SEATTLE im Bundesstaat Washington, wo Du downtown Highlights wie den Pike Place Market, die Post Alley und die Seattle Space Needle besuchen kannst. Mindestens einen weiteren Tag solltest Du dem Mount Rainier National Park widmen, in dem es herrliche Wanderrouten zu erkunden gibt. Von Seattle aus geht es weiter nach PORT ANGELES, wo Du Dir Zeit für eine ausgiebige Wanderung im Olympic National Park nehmen kannst. Weiter geht es nach PORTLAND im Bundesstaat Oregon, mit Zwischenstopp am Long Beach. Nächster Halt ist NEWPORT und auf dem Weg dorthin durchfährst Du den Ecola State Park und besuchst den Cannon Beach. Dein Roadtrip führt Dich anschließend nach EUREKA im Bundesstaat Kalifornien und Du kannst am Cape Perpetua Halt machen um Thor's Well zu sehen. Durch den beeindruckenden Humboldt Redwoods State Park verläuft der Highway weiter in Richtung FORT BRAGG und schließlich nach SAN FRANCISCO. Dort kannst Du ruhig etwas Zeit einplanen, um die Stadt zu erkunden und Alcatraz zu besuchen, Fisherman's Wharf, die Golden Gate Bridge und vieles mehr. Von San Francisco aus fährst Du noch einmal zurück in die Natur und zwar mitten in den wunderschönen YOSEMITE NATIONAL PARK. Zahlreiche Wanderwege und eine umwerfende Naturkulisse lassen keine Wünsche offen, bevor Dich Dein Weg wieder zurück nach San Francisco führt und die wundervolle USA Westküstentour endet. Den ganzen Reiseplan findest Du unter Reiseplan Westküste USA.

Die Top 5 Highlights an der USA Westküste

1.  Mt.Rainier Nationalpark

Der 950km² große Nationalpark ist rund um den Vulkan 'Mount Rainier' gelegen und wird jährlich von rund 1,5 Millionen Menschen besucht.

2.  Olympic National Park

Der 3750m² große Park gibt dank seiner geografischen Lage den Blick bis nach Kanada frei und umfasst einen Streifen entlang der Pazifischen Küste.

3.  Humboldt Redwoods State Park

Der State Park liegt mitten im 'Rockefeller Forest', dem weltweit größten, zusammenhängenden Wald aus Küsten-Mammutbäumen.

4.  San Francisco, Kalifornien

In San Francisco gibt es einige besondere Plätze, die Du besuchen solltest. Hier geht's zu unseren persönlichen San Francisco Highlights

5.  Yosemite Valley

Ein 13 Kilometer langes Gletschertal im Yosemite Nationalpark. Es macht nur ca. ein Prozent der Gesamtfläche des Parks aus, hat aber das größte Tourismusaufkommen.

Roadtrip Westküste USA 2 Wochen - Reiseroute und Tipps

Reiseplan für den USA Roadtrip

Start:   Tacoma   (Tag 1-3)

100 Meilen

70 Meilen

220 Meilen

115 Meilen

80 Meilen

110 Meilen

315 Meilen

135 Meilen

170 Meilen

200 Meilen

2 h

1,5 h

4 h

2,5 h

1,5 h

2,5 h

6,5 h

3 h

3,5 h

4 h

Port Angeles

La Push

Long Beach

Portland

Cannon Beach

Newport

Eureka

Fort Bragg

San Francisco

Yosemite West

  (Tag 4)

  (Tag 5)

 

 

  (Tag 6)

 

  (Tag 7)

  (Tag 8)

  (Tag 9-11)

  (Tag 12-14)

- Reisedauer: Zwei Wochen
- Route: 1315 Meilen (2115 Kilometer)
- Reine Reisezeit: 31 Stunden
- Transportmittel: Leihwagen


Unsere Motels an der Westküste

  • Flagstone Motel  -  Port Angeles
  • The Palms Motel  -  Portland
  • Rodeway Inn  -  Newport
  • Eureka Days Inn  -  Eureka
  • Surf Motel and Gardens  -  Fort Bragg
  • Yosemite West Condominium  -  Yosemite Park

USA Westküste - Route für 2 Wochen

  • 4 Tage Washington
  • 2 Tage Oregon
  • 8 Tage Kalifornien

Auf unserem Roadtrip 2 Wochen entlang des Pacific Coast Highway, haben wir rund 1315 Meilen zurückgelegt, was etwa 2115 Kilometern entspricht. Dabei haben wir gut 31 Stunden in unserem Jeep verbracht, es lohnt sich also, einen bequemen Wagen zu mieten ;) In den USA wird die reine Reisezeit innerhalb des Landes schnell unterschätzt. Die Vereinigten Staaten sind riesig und wie weitläufig das Land wirklich ist, merkst Du erst vor Ort. In unserem Reiseplan findest alle Reisezeiten und Entfernungen (in Meilen) unseres zweiwöchigen Roadtrips an der Westküste. Die Angaben sind gerundet und stehen für die reinen Fahrtzeiten, ohne die vielen, kleinen Zwischenstopps und Abstecher auf dieser wunderschönen Route. Plane also genügend Zeit ein, denn ein Roadtrip an der USA Westküste lädt zu vielen Stopps ein.

Roadtrip Westküste USA 2 Wochen Route
Westküste USA 2 Wochen Route

Die wichtigsten Infos zu den Staaten

  • Amtssprache: Englisch
  • Währung: US-Dollar (USD)
  • Der aktuelle Wechselkurs
  • Flugzeiten ab Frankfurt:
    → Seattle: ca. 10h 45min
    → San Francisco: ca. 11h 30min
  • Zeitzone: Pacific Standard Time (PST)
  • MEZ/MESZ: -9 Stunden
  • Umstellung auf Sommerzeit:
    Anfang März bis Anfang November
  • Steckdosenadapter "Typ A"

Roadtrip Tipps für die USA Westküste

Beste Reisezeit für die USA Westküste

Die Zeit um September/Oktober eignet sich sehr gut für einen Roadtrip an der USA Westküste, da Du außerhalb der Hauptreisezeiten unterwegs bist und das Westküstenklima auch im Frühherbst noch einladend ist. Dennoch gehört zu dieser Zeit auch wetterfeste Kleidung ins Gepäck. Die Temperaturen waren während unserer Reise super angenehm, besonders zum Wandern war es teilweise perfekt und Kalifornien begrüßte uns auch Anfang Oktober noch mit herrlich sommerlichen Temperaturen. Aber auch April und Mai sind beliebte Monate für einen Roadtrip an der Westküste, vor allem wenn Du viel Zeit in der Natur verbringen willst. Die Nationalparks sind saftig grün und die Wasserfälle noch nicht so ausgetrocknet.

•  Die Hauptreisezeiten meiden

Du solltest die Hauptreise- und die Ferienzeiten der Amerikaner meiden. Die Hauptreisezeit für die USA Westküste ist von Juni bis September, wenn die Temperaturen hoch sind und nur selten Regen fällt. Die Amerikaner reisen sehr gerne im eigenen Land was zur Folge hat, dass zu den Hauptreisezeiten die Preise rasant ansteigen, die Unterkünfte mancherorts knapp werden und die Nationalparks deutlich voller sind. An amerikanischen Feiertagen, wie zum Beispiel dem 'Independence Day' oder dem 'Labor Day', kann es zudem schon sehr stressig werden, wenn Du in größere Städte nur hinein- oder herausfahren willst.

•  Roadtrip an der USA Westküste - Wie lange?

Unser schöner USA Roadtrip dauerte zwei Wochen, von Ende September bis Anfang Oktober 2015. Noch etwas unerfahren, haben wir die Reisezeit leider etwas zu knapp bemessen, empfehlenswert für diese Route sind definitiv drei Wochen oder gerne auch mehr. Du verbringst viel Zeit im Auto und die wunderschöne Westküste bietet unfassbar viel sehenswertes, besonders für Naturfreunde, da ist jeder zusätzliche Tag willkommen.

Einreise und Visum USA

Der Reisepass muss bei Einreise in die USA mindestens noch für die gesamte Dauer des Aufenthaltes gültig sein. Bei der Einreise muss zudem die ESTA vorliegen, eine elektronische Einreisegenehmigung, die eine Gültigkeit von zwei Jahren hat. Die ESTA muss vor der Reise beantragt werden und kostet 14 USD, wird aber auf diversen Websites absolut überteuert verkauft - ACHTUNG. Die Einreise mit einem vorläufigen Reisepass ist ebenfalls möglich, jedoch nur in Verbindung mit einem gültigen Visum. Ein touristischer Aufenthalt bis zu einer Dauer von 90 Tagen ist in den USA generell visafrei.

•  ACHTUNG - ESTA Ausnahmen

Es gibt Ausnahmen bei der Erteilung der ESTA Bescheinigungen. Deutsche Staatsangehörige, die auch einen Pass im Iran, Irak, Nordkorea, Syrien oder Sudan haben, müssen vorab ein Visum beantragen, um in die USA einreisen zu können. In diesen Fällen reicht die ESTA  nicht aus. Das gleiche gilt auch, wenn Du seit dem 1. März 2011 privat oder geschäftlich in folgenden Ländern warst: Iran, Irak, Nordkorea, Syrien, Sudan sowie Libyen, Jemen und Somalia.

Tipp - Ein zweiter Reisepass

Grundsätzlich darfst Du laut Gesetz nur einen Reisepass besitzen. Dennoch gibt es die Möglichkeit, bei berechtigten Gründen einen Zweitpass zu beantragen, der in manchen Situationen entscheidend von Vorteil sein kann. Doch wozu genau ist der zweite Reisepass eigentlich gut?

  • Vielreisende, wie Weltenbummler oder vor allem auch Geschäftsreisende, können damit die teils langen Bearbeitungszeiten von Visaanträgen umgehen. Während der eine Pass noch bei der Botschaft liegt, kann der andere genutzt werden, um weiterhin zu reisen
  • Der Passstempel von manchen Ländern, ist bei der Einreise in andere nicht gern gesehen. So wird z.B. bei der Einreise in die USA zusätzlich zur ESTA ein Visum benötigt, wenn Du Dich vorher in bestimmten anderen Ländern aufgehalten hast. Ein zweiter Reisepass, ohne entsprechende Stempel, spart Zeit und Geld

Die Beantragung des Zweitpasses

Den Zweitpass kannst Du bei Deinem zuständigen Bürgeramt beantragen. Dafür benötigst Du den ersten Reisepass oder Deinen Personalausweis, ein biometrisches Passfoto und eine Erklärung, für das berechtigte Interesse an einem Zweitpass. Dass Du einfach nur gerne reist, stellt dabei allerdings nicht wirklich einen berechtigten Grund dar. Mögliche Geschäftsreisen sind in der Regel ein besseres Argument ;)

Zweitpass - Gültigkeit und Kosten

Der zweite Reisepass ist sechs Jahre gültig und kann nicht verlängert werden. Nach Ablauf dieser Zeit, muss ein neuer Zweitpass beantragt werden, der meistens allerdings eine genauere Begründung erfordert. Vom Antrag bis zur Ausstellung dauert es in der Regel drei bis vier Wochen. Sollte der Pass früher benötigt werden, kann auch gegen Aufpreis eine Expressausstellung innerhalb weniger Tage erfolgen. Wenn es im Notfall richtig schnell gehen muss, kannst Du auch einen vorläufigen Pass beantragen, der sofort ausgehändigt wird. Dieser ist allerdings nur maximal ein Jahr gültig und erfordert meist einen Nachweis der Dringlichkeit, mittels Flugticket oder ähnlichem. Die Kosten für einen Reisepass mit 32 Seiten sind immer gleich, egal ob Erst- oder Zweitpass:

  • unter 24 Jahre:  37,50 Euro
  • über 24 Jahre:  60 Euro
  • Expresszuschlag: 32 Euro
  • Zuschlag für 48 Seiten: 22 Euro

ACHTUNG - In einigen Ländern ist es illegal mit zwei Pässen zu reisen. Informiere Dich vorab beim Auswärtigen Amt oder der entsprechenden Botschaft. Du solltest Dich auch nicht mit zwei Reisepässen erwischen lassen, wenn Du bei der Einreise einen Landesstempel aus einem der beiden Dokumente verheimlichen willst.

Günstige Flüge finden

Wenn Du einen Roadtrip an der USA Westküste planst, dann lohnt es sich, auf die klassische Rundreise zu verzichten und einen Gabelflug zu buchen. Du landest also an einem Flughafen und fliegst von einem anderen zurück in die Heimat. Gabelflüge sind oft günstiger und wenn Dein Roadtrip entlang der Küste verläuft, sparst Du Dir die Zeit für den Rückweg zum Ausgangsflughafen. Unser USA Roadtrip startete in Seattle und wir sind ab San Francisco zurückgeflogen. Hier findest Du weitere Tipps für günstige Flüge.

•  Inlandsflüge USA

Die Distanzen in den USA sind enorm und kaum greifbar, wenn Du noch nie dort warst. In den Staaten kannst Du nicht mal eben mit dem Auto quer durchs Land fahren, um von A nach B zu kommen. Daher ist das Fliegen bei den Amerikanern sehr beliebt und Inlandsflüge verhältnismäßig günstig. Vor allem die Flugverbindungen zwischen Ost- und Westküste sind schon zu erschwinglichen Preisen verfügbar und die große Anzahl an Flughäfen im gesamten Land, vereinfacht das Reisen in den Staaten zusätzlich. Hier findest Du eine Übersicht aller aktiven Verkehrsflughäfen der USA.

Die beste Reisekreditkarte

Wir benutzen die kostenlose Barclaycard Visa als Hauptkarte und haben zusätzlich die 1plus Visa Card der Santander Consumer Bank als Ersatzkarte im Gepäck. Ausführliche Informationen zu beiden Reisekreditkarten mit all ihren Vor- und Nachteilen sowie guten Tipps findest Du hier: Die beste Reisekreditkarte An amerikanischen Geldautomaten werden neben den üblichen Gebühren für Abhebungen im Ausland zusätzliche Automatengebühren erhoben, die mittlerweile leider nicht mehr auf Antrag erstattet werden.

•  Kreditkartenzahlung in den USA

In den USA kannst Du so ziemlich alles mit Kreditkarte zahlen. Das ist praktisch, hat aber den Nachteil, dass Kreditkartenbetrug an der Tagesordnung ist. Die Daten können schnell mal unbemerkt an einem EC-Terminal abgefischt werden, ohne dass es zunächst auffällt. Aber keine Panik, die Kreditkartenbanken sind für solche Fälle abgesichert. Sie informieren Dich bei einem Betrugsverdacht und ersetzen entstandene Schäden. Eine Ersatzkarte im Gepäck ist somit aber Pflicht und beide Kreditkarten solltest Du zur Sicherheit immer getrennt voneinander aufbewahren.

Wie sicher sind die USA?

Die USA sind ein sicheres Reiseland. Achte einfach auf Deine sieben Sachen und verhalte Dich völlig normal, dann kann nicht mehr viel schief gehen. Wie so oft, ist erhöhte Vorsicht in touristisch geprägten Regionen und in größeren Städten geboten, denn dort sind vermehrt Taschendiebe unterwegs. Wertgegenstände wie eine Kamera, solltest Du daher nicht unnötig zur Schau stellen sowie Geld und Kreditkarten nah am Körper tragen. Auch Taschen und Rucksäcke solltest Du nicht aus der Hand legen oder unbeaufsichtigt lassen.

•  WICHTIG - Reisekrankenversicherung

Vor Deiner Reise in die Vereinigten Staaten solltest Du unbedingt eine Reisekrankenversicherung abschließen. Mit ihr sind die Kostenübernahme für Behandlungen vor Ort sowie der Rücktransport geregelt, wenn erforderlich. Reisekrankenversicherungen fürs Ausland kosten in der Regel weniger als zehn Euro im Jahr und sind im Notfall unverzichtbar.

Motels spontan buchen

Die Airbnb Unterkunft in San Francisco sowie das Loft im Yosemite Park, hatten wir bereits vorab gebucht. Alle weiteren Motels auf unserem Roadtrip an der USA Westküste haben wir unterwegs spontan auf 'Booking' gefunden. Wenn Du die Unterkünfte alle schon vorab festlegst, läufst Du Gefahr einem Zeitplan hinterher zu hetzen, was einfach nur Stress bedeuten würde. Bleib also flexibel, denn Motels gibt es in den USA an jeder Ecke. Ausnahmen gibt es z.B. bei Übernachtungen in Nationalparks, da die Unterkünfte dort je nach Jahreszeit oder auch an den Wochenenden tatsächlich schon mal knapp werden können. Es ist allerdings immer günstiger außerhalb der Nationalparks zu übernachten, egal zu welcher Jahreszeit.

Lebensmittel für den Roadtrip kaufen

Supermärkte gibt es in den USA wie Sand am Meer, allerdings sind die Lebensmittel dort etwas teurer als in Deutschland, auch in den großen Supermarktketten. Deshalb macht es für Selbstversorger Sinn, bei häufigen oder größeren Einkäufen sowie bei einem längerem Aufenthalt, bei den Supermarktketten nach einer der kostenlosen Kundenkarten zu fragen. Diese Karten bieten Rabattaktionen und Prozente auf Deine Einkäufe, mit denen Du sparen kannst.

Wieviel Trinkgeld geben?

In den USA liegen die Trinkgelder, das sogenannte 'Tip', üblicherweise bei guten 15-20% der Rechnungssumme. Meistens wird es nicht auf der Rechnung ausgewiesen und Du trägst die Höhe des Tips bei Kartenzahlung separat auf der Quittung ein. Davon ausgeschlossen sind in der Regel Fastfood Restaurants mit Selbstbedienung. Ausnahmen finden sich auch in einigen großen Tourismusgebieten, wo die Trinkgelder bereits in der Rechnung enthalten sind und Du auf den Hinweis 'Tips are included' achten solltest. Auch Taxifahrer und andere Dienstleister erhalten durchschnittlich etwa 15% Trinkgeld. Für kleinere Annehmlichkeiten, wie z.B. das Tragen eines Koffers zum Zimmer etc., sind 1-2 USD angemessen.

Der Straßenverkehr in den Vereinigten Staaten

In den USA brauchst Du einen internationalen Führerschein. Die Tempolimits sind zwingend zu beachten, denn in den Staaten wird es ganz teuer, wenn Du geblitzt wirst. Die Mautstellen auf Straßen und Brücken solltest Du ebenfalls im Blick behalten und direkt an den Schaltern zahlen. Die Abrechnung erfolgt zwar im Zweifelsfall auch über die Mietwagenfirma, kann aber je nach Vermieter mit einer zusätzlichen Bearbeitungsgebühr beaufschlagt werden. Alle Infos zu den Verkehrsregel und den Bußgeldern in den USA, findest Du hier: Bußgeldkatalog USA. Auf den zweispurigen Highways wird rechts überholt, erschrick also nicht, wenn dort mal ein LKW an Dir vorbeirauscht, denn diese sind in den Staaten meist höher motorisiert und schneller unterwegs als man es von deutschen LKWs gewohnt ist.

•  Die HOV Lanes

Wenn mindestens zwei Personen im Wagen sind, dann kannst Du übrigens die HOV Straßen nutzen (High-occupancy vehicle lane), auch bekannt als Fast Lanes, die Fahrgemeinschaften vorbehalten sind. So kannst Du beim Einfahren in so manche Stadt viel Zeit sparen. In einigen größeren Städten ist die Mindestpersonenzahl jedoch höher angesetzt, achte daher einfach auf die Beschilderung und die Ziffer hinter dem HOV-Lane Hinweis, die die erforderliche Personenanzahl angibt.

•  Bußgelder für Müllsünden

Auf das unerlaubte Wegwerfen von Müll stehen saftige Geldstrafen, die je nach Bundesstaat zwar unterschiedlich aber fast durchweg hoch ausfallen. Eine gute Maßnahme, die bereits kleine Müllsünden mit bis zu 1000 USD bestraft und den positiven Nebeneffekt hat, dass die Straßengräben der Highways deutlich sauberer sind als in vielen anderen Ländern dieser Welt. Unterwegs begegnen Dir immer wieder Straßenschilder, die auf die finanziellen Konsequenzen der illegalen Müllentsorgung hinweisen.

•  Trinkwasser für den Roadtrip

Während Deines Roadtrips solltest Du immer einen Trinkwasservorrat dabei haben, egal ob in den USA oder anderswo. Die Distanzen können manchmal groß sein und wenn Du mitten im Nirgendwo eine Panne hast oder in einem Stau stehst, kann es vor allem bei höheren Temperaturen schnell unangenehm und auf Dauer auch gefährlich werden.

Der Mietwagen für die USA Westküstentour

Den Mietwagen für Deinen Roadtrip kannst Du direkt am Flughafen mieten. Spezielle Mietpakete ermöglichen auch die Rückgabe in einem anderen Bundesstaat. Ein Roadtrip an der Westküste der USA bedeutet, dass Du sehr viel Zeit im Auto verbringen wirst und auch schon mal buckelige Waldstraßen befährst. Ein Kleinwagen mit niedriger Bodenhöhe macht also wenig Sinn, auch wenn er in den Städten von Vorteil sein kann. Wir haben uns für einen kleinen Jeep entschieden, der nicht zu groß war aber uns ausreichend Platz geboten hat und mit dem wir auch (fast) überall durchgekommen sind.

•  Leihwagen mit Navigationssystem

Auf einem Roadtrip an der USA Westküste ist ein Navigationsgerät Gold wert aber die Mietwagenfirmen lassen sich die Navigationssysteme gut bezahlen. Integrierte Navis im Leihwagen bedeuten meist einen höheren Mietpreis, daher lohnt es sich je nach Tarif, ein günstiges Navigationsgerät vor Ort zu kaufen, z.B. in einem 'Walmart'.

•  Tanken in den USA

Das Tanken in den USA sorgt gerne mal für Verwirrung, denn dort wird vor dem Tanken gezahlt und das geht häufig nur mit Kreditkarte. Da aber nicht jede Tankstelle auch jede Kreditkarte akzeptiert, solltest Du eine Ersatzkarte im Gepäck haben und immer frühzeitig wieder voll tanken, denn in weniger besiedelten Gebieten fällt auch die Anzahl an Tankstellen etwas knapper aus. Je nach Region kann es auch passieren, dass die Tankstellen schon mal leer gezapft sind oder das Benzin deutlich teurer ist als in der Nähe größerer Orte.

Die US Nationalparks

In den USA gibt es 59 Nationalparks von denen einer schöner ist als der andere. Für Outdoor-Fans gibt es also viel zu sehen. Wenn an Deiner geplanten Roadtrip-Route Nationalparks liegen, dann solltest Du auf jeden Fall einen Abstecher dorthin einplanen. Während der Ferienzeiten und an den Wochenenden können die Parks allerdings etwas voller sein und die Unterkünfte werden knapp, daher solltest Du diese ggf. vorher buchen. Nützlich sind auch die 'Visitor Centres', die Besucherzentren an den Eingängen der Nationalparks, die Kartenmaterial und Infos zu den jeweiligen Parks verteilen.

•  Der US Nationalpark Pass

Da die Eintrittspreise der Nationalparks in den USA schon mal bei 20 USD oder mehr liegen können, lohnt sich je nach Routenplanung der "America the Beautiful" Nationalpark Pass für 80 USD pro Person. Mit diesem Pass kannst Du innerhalb eines Jahres alle Nationalparks der USA ohne weitere Eintrittsgebühren besuchen. Der Pass ist an den Eingängen eines jeden Nationalparks erhältlich.

•  Der USA City Pass

Wenn Du Dich ein paar Tage oder länger in einer größeren Stadt aufhältst und Dich auf Sightseeing Tour begeben willst, dann informiere Dich vorab, ob es für die Stadt einen City Pass gibt. Dieser bietet Vergünstigungen bei Transportmitteln und Eintrittspreisen von Sehenswürdigkeiten. Eine weitere Möglichkeit, um bei Stadtrundgängen zu sparen, sind Hop-on-Hop-off-Busse, die auf verschiedenen Routen die Highlights der Städte abfahren. Bei diesen Bussen zahlst Du einmal und kannst anschließend beliebig oft ein- und aussteigen.


Backpacking Reisen
Melanie & Frank

Wir sind Melanie und Frank,

zwei reisefreudige Backpacker auf der Suche nach neuen Abenteuern. Erfahre mehr darüber, wie wir reisen

und was Dich hier bei uns erwartet.

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Schau auch auf Instagram und Facebook vorbei und lass Dich zu Deiner nächsten Reise inspirieren

Backpacking Instagram
backpackers__diary